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Klimawandel und Erhalt der natürlichen Artenvielfalt - Herausforderungen für die Grün- und Freiflächenpflege auch in Marzahn-Hellersdorf

Dazu erklärt Frank Beiersdorff, umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf:

„Die Niederschlagsdefizite der vergangenen drei Jahre und deren Auswirkungen auf das Grün- und Freiflächenamt sowie auf die Bäume im öffentlichen Raum machen deutlich, dass es verstärkter Bemühungen bedarf, um den Herausforderungen des Klimawandels und auch der Krise der natürlichen Artenvielfalt gerecht zu werden.

Hierzu fordern wir insbesondere:

  • Die Durchsetzung einer nachhaltigen Grün- und Freiflächenpflege unter Beachtung der ökologischen Anforderungen und Bedingungen (Handbuch der guten Pflege)
     
  • Straßenbegleitgrün und Wiesenflächen in Grünanlagen sollten höchstens zweimal im Jahr und außerdem nicht zeitgleich gemäht werden, da sie Lebensraum für viele Insekten- und Pflanzenarten sind – weniger Mähen unterstützt die natürliche Artenvielfalt!
     
  • Erstellung und Umsetzung eines Pflanzkonzeptes für Bäume bzw. Gehölze, die den sich verändernden Rahmenbedingungen gerecht werden und trotzdem aus heimischem und standorttypischem Saatgut entstammen
     
  • Nachhaltiges Wässern der Bäume, unter Einbeziehung der Wohnungsbaugesellschaften und engagierter Bürger:innen (z.B. Aufnahme bzw. Wiederaufnahme von Patenschaften)
     
  • Anlegen von Blühstreifen entlang der Hauptverkehrsstraßen im Bezirk (hierzu wurde auf der BVV am 20. August 2020 der Antrag der Fraktion DIE LINKE über die Konsensliste beschlossen)

Das Bezirksamt wird auch weiterhin aufgefordert mit seiner Verantwortung für die von ihm bewirtschafteten Flächen voranzugehen und zeitgleich auch an das Verständnis und die Mitwirkung der Bürger*innen, z.B. beim Gießen und der Pflege von Bäumen und Anlagen, zu appellieren.“