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Aktuelles aus dem Bezirk


Tour durch das Quartier Alte Hellersdorfer Straße

Gestern lud das Team des Quartiermanagements (QM) Alte Hellersdorfer Straße zu einem Kiezspaziergang durch das Quartier. Neben Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und Bezirksstadträtin Juliane Witt waren auch Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel sowie Kultursenator Klaus Lederer vor Ort.

Das Quartier wächst aktuell enorm. Die landeseigene Gesobau baut zwischen Zossener Straße und Gut Hellersdorf 1.500 neue Wohnungen. Das QM setzt sich dabei vor allem zum Ziel, die alten und neuen Nachbar*innen zusammenzubringen und die soziale sowie kulturelle Infrastruktur vor Ort auszubauen und zu stärken, da in diesem Quartier viele einkommensschwache Familien leben.
Die Verbesserung der Aufenthaltsqualität ist dabei ein weiteres wichtiges Ziel, da das Quartier durch die verkehrsstarke Zossener Straße und die Alte Hellersdorfer Straße geteilt wird.

Erste Station der Tour war die Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“ . Die Bibliothek ist die zweitgrößte im Bezirk. Standortleiterin Sarah Schütz erzählte vom jungen engagierten Kollegium der Bibliothek und von den Angeboten und Kooperationen für und mit Schulen und Kitas. Bezirksstadträtin Juliane Witt lobte die Arbeit der Bibliothek und machte darauf aufmerksam, dass es in diesem Quartier besonders wichtig sei, Kinder ans Lesen heranzuführen, da viele ohne Bücher aufwachsen würden.

Die Beatrix-Potter-Grundschule, die unweit der Bibliothek liegt, war die nächste Station der Tour. Schulleiterin Barbara Reich erklärte, dass die Wohnungsbauoffensive auch Probleme mache, da immer mehr Kinder an die Schule kommen, für die eigentlich keine Kapazitäten vorhanden sind. Mit 600 Schüler*innen ist die Grundschule überbelegt – in den 3. Klassen lernen aktuell 27 Kinder pro Klasse. Die Grundschule braucht dringend ein neues Schulgebäude, jedoch fehlen dafür freie Flächen. Laut Bezirksstadtrat Gordon Lemm (SPD) wird ein Modularer Ergänzungsbau (MEB) neben den Mobilen Unterrichtsräumen (MUR) angedacht. Aber auch damit wird es weiterhin an Kapazitäten fehlen – hinzu kommen eine notwendige Komplettsanierung des Hauptgebäudes sowie fehlende Spielgeräte auf dem Schulhof. Hier kommt erschwerend hinzu, dass noch in der vorangegangenen Legislatur trotz klarer Wachstumsprognosen Bezirksbürgermeister Komoß (SPD) und Bezirksstadtrat Gräff (CDU) am Abriss des alten Schulgebäudes am Havelländer Ring festhielten.

Danach ging es zur Kreuzung Alte Hellersdorfer Straße/Zossener Straße. Obwohl die Kreuzung den räumlichen Mittelpunkt des Quartiers darstellt, fehlt es dort an Aufenthaltsqualität. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND möchte über die Discounter eigentlich neue Wohnungen bauen. In Zusammenarbeit mit dem QM soll die Fläche so gestaltet werden, dass ein neuer Begegnungsraum für die Nachbarschaft entsteht. Jedoch ist das Vorhaben aktuell ins Stocken geraten.

Den Abschluss fand die Tour im SOS Familienzentrum, welches – obwohl der Name anderes vermuten mag – als Stadtteilzentrum ein Ankerort im Quartier ist. Der Einrichtungsleiter Thomas Walter erzählte den Besucher*innen von der Arbeit des Zentrums. Neben Angeboten für Familien, Kinder und Senioren finden hier auch Sprachkurse, Gartenangebote und vieles mehr statt.


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