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Aktuelles aus dem Bezirk


Kieztour mit Klaus Lederer

Am 2. August waren wir auf Kieztour mit Klaus Lederer, Kultursenator und Spitzenkandidat der Berliner LINKEN. Gemeinsam mit unserer Bezirksbürgermeisterkandidatin Julia Witt, unserer Bundestagabgeordneten Petra Pau und die Kandidierenden für das Berliner Abgeordnetenhaus besuchten wir einige Einrichtungen in unserem Bezirk.

Erste Station der Kieztour: Das Berliner Tschechow-Theater im Marzahner Norden. Leiterin Alena Gawron und die Vertreter*innen des Trägers „Kulturring in Berlin e.V.“ begrüßten uns herzlich. Mit Klaus Lederer, Petra Pau, Julia Witt und unserem Wahlkreiskandidaten Bjoern Tielebein sprachen Sie über die aktuellen Herausforderungen bei der Arbeit des Theaters. Die Forderung der Linksfraktion nach einem offenen Bürgerhaus mit einem großen Veranstaltungssaal wurde sehr positiv aufgenommen. Einrichtungen wie das Tschechow-Theater könnten dort eine größere Bühne nutzen und somit ihr Angebot erweitern. Das Tschechow-Theater leistet einen unschätzbaren Beitrag in Sachen Kinder- und Jugendarbeit sowie Integration im Kiez, deshalb wollen wir die Arbeit der Einrichtung auch langfristig sichern.

Nächste Station auf unserer Kieztour war das Kulturhochhaus in der Wittenberger Straße. Leiterin Marina Bikadi empfing uns mit ihren Mitarbeiterinnen im Café im ersten Stock des Hochhauses, welches Treffpunkt für die Nachbar*innen im Kiez ist. Daneben gibt es die Pensionen im 10. und 11. Stock des Hauses, den Kinderkeller sowie das Blockhaus Sunshine auf dem Hof, welches von den Nachbar*innen selbst verwaltet wird. Im Gespräch mit den Eltern vor Ort konnten sich Wahlkreiskandidat Bjoern Tielebein und Spitzenkandidat Klaus Lederer einen Eindruck von den aktuellen Themen in Marzahn-NordWest machen. Gleichzeitig wurde auch ein Blick auf den neuen Grillplatz geworfen, der zurzeit von den Eltern in Zusammenarbeit mit der Spielplatzinitiative gebaut wird. Der Kinderring Berlin e.V. ist mit seinen Einrichtungen und Kolleg*innen ein fester Stützpfeiler für gute Nachbarschaftsarbeit im Marzahner Norden, wo gegenseitiger Respekt und ein gutes Miteinander gelebt werden.

Mit Steffen Ostehr und Kristian Ronneburg haben wir einen Zwischenstopp an den „Gärten der Welt“ eingelegt. Begleitet wurden wir von Beate Reuber, Parkbotschafterin für die Gärten. Die Gärten entwickeln sich immer weiter, aktuell entsteht auch ein Jüdischer Garten, der noch in diesem Jahr eröffnet werden soll. 

Mit der Seilbahn ging es hoch hinaus zum Kienberg. Am Berg angekommen konnten wir auf dem Wolkenhain den besten Ausblick genießen. Im Gespräch mit Frau Reuber erläuterte Kristian Ronneburg den aktuellen Stand der Planungen für die Seilbahn. Über den Landeshaushalt wurde die Seilbahn abgesichert, die Grün Berlin hat einen Teil des Betriebs übernommen. Gemeinsam müssen wir gegenüber der BVG und der Senatsverwaltung Überzeugungsarbeit leisten, dass ein Betrieb als öffentliches Verkehrsmittel angegangen werden sollte. Viele Nutzer*innen würden sich dies wünschen und wir könnten herausfinden, wie viele Menschen die Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel nutzen würden. Auch Steffen Ostehr engagiert sich sehr für die Gärten und den Kienberg, er hat die Idee künftig die Seilbahn auch für Trauungen zu nutzen – Mit der Hochzeitsgondel könnten dann künftig alle in den 7. Himmel schweben.

Die Tafel-Ausgabestelle in der Adorfer Straße ist für den Wahlkreisabgeordneten Kristian Ronneburg ein wichtiger sozialer Anker im Kiez. Hier leisten die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Nico Vajen und die vielen Ehrenamtlichen seit Jahren eine herausragende und leider notwendige Arbeit, denn zu viele Menschen in Hellersdorf sind auf die Unterstützung der Tafel angewiesen. Oft sind es Alleinerziehende und große Familien, aber auch Rentner*innen, deren Rente zu schmal ist, die auf Unterstützung angewiesen sind. Vor der Corona-Pandemie war die Tafel auch ein sozialer Ort – Abstandhalten und Masken machen das nun sehr schwierig. Vielen fehlt seit langem der unmittelbare menschliche Kontakt, denn auch das ist die Arbeit der Tafel. Schließlich geht es nicht nur um das Verteilen von Lebensmitteln, sondern auch um aufmunternde Worte und die Gespräche untereinander. Petra Pau, Klaus Lederer und Kristian Ronneburg nahmen daher auch einige Wünsche der Tafel mit, denn es gibt so manche Dinge, die erneuert werden müssen. Wir bleiben weiter in Kontakt und hoffen die Tafel weiter unterstützen zu können. Mit unserem Besuch haben wir unseren tiefen Dank und Anerkennung für die Ehrenamtlichen ausgedrückt.

Letzte Station auf unserer Kieztour war die Kleingartenanlage Kaulsdorfer Busch mit unserer Wahlkreiskandidatin Stefanie Wagner-Boysen. In der Gaststätte kamen wir bei Würstchen mit Kartoffelsalat mit dem Bezirksverband der Gartenfreunde Hellersdorf und Vertreter*innen der Kleingartenanlage Dahlwitzer Straße gut ins Gespräch. Dr. Franke, Vorsitzender der Hellersdorfer Kleingärtner, machte darauf aufmerksam, wie weitsichtig der Bezirk Marzahn-Hellersdorf seit Jahrzehnten handelt. Parteiübergreifend arbeiten alle zusammen, um die Flächen für Kleingartenanlagen zu sichern. Es entstehen sogar neue Parzellen wie z.B. am Gut Hellersdorf. Nicht nur Wohnungen sollen entstehen, sondern auch das Grün muss gefördert werden. Für Stefanie Wagner-Boysen ist es daher auch so wichtig, wie die Kleingärtner bekräftigt haben, dass sich die Anlagen weiter für alle Menschen öffnen. Klaus Lederer machte zudem darauf aufmerksam, dass DIE LINKE weiter auf Landesebene für ein Kleingartenflächensicherungsgesetz kämpfen wird – bislang war ein Koalitionspartner dagegen. Wir bedankten uns auch nochmal ausdrücklich für die ausgezeichnete Gastfreundlichkeit des Wirts.

Im Anschluss an die Kieztour ging es zum Roten Sofa auf den Helene-Weigel-Platz in Marzahn. Im Gespräch mit den Abgeordneten Manuela Schmidt und Regina Kittler stellte Klaus Lederer sein Buch „Die Sterne über Berlin“ vor.


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