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Solidarität ist das Gebot der Stunde: Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Marzahn-Hellersdorf

Auch in Marzahn-Hellersdorf hat sich das öffentliche Leben bereits verändert. Die Corona-Pandemie nimmt auf uns alle Einfluss und wird in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten unseren Alltag prägen. Wir haben im Folgenden einige Informationen zusammengestellt, die helfen sollen, einen angemessenen Umgang in unserem Bezirk mit der Situation zu finden.

Wichtig ist grundsätzlich: Seien wir solidarisch, helfen wir unseren Mitmenschen, handeln wir mit Bedacht und ohne Panik. In dieser Situation gilt unser Dank all jenen, die die Lebensmittelversorgung, die Betreuung von jungen, älteren und kranken Menschen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung und die Gewährleistung von Informationen für die Bevölkerung sicherstellen.

Wir haben für Sie zusammengetragen:

  • Allgemeine Informationen
  • Spezifische Informationen für Marzahn-Hellersdorf
  • und konkrete Hilfen und Unterstützungsangebote.

Wir werden diese Informationen für Sie regelmäßig aktualisieren.
Letzte Aktualisierung: 29. April um 16:00 Uhr.
Alle Angaben sind ohne Gewähr. 

 

Allgemeine Informationen

 

Grundregeln in Sachen Hygiene und Kontakt im Falle von Betroffenheit

  • Seit dem 27. April 2020 sind bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und seit dem 29. April 2020 in in Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr und Verkaufsstellen eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (Schutzmaske) zu tragen.
  • Das Tragen einer solchen Schutzmaske wird zudem insbesondere in Einzelhandelsgeschäften und bei Kontakt mit Risikopersonen dringend empfohlen.
  • Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten schützen
  • Informationen und Kontaktdaten bei Betroffenheit vom Corona-Virus oder weiterführende Links u.a. zum Rober-Koch-Institut mit aktuellen Daten, Fakten und Handlungsempfehlungen.

 

Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66-07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Außerdem: Gebärdentelefon (Videotelefonie).

 

Kontaktbeschränkungen in ganz Berlin

Im Stadtgebiet von Berlin befindliche Personen haben sich, vorbehaltlich anderweitiger Regelungen dieser Verordnung, ständig in ihrer Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft aufzuhalten. Dies gilt auch für wohnungslose Menschen, soweit sie kommunal oder ordnungsrechtlich untergebracht sind.

Das Vorliegen von Gründen, die das Verlassen der Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft nach den Bestimmungen dieser Verordnung erlauben, ist gegenüber der Polizei und den zuständigen Ordnungsbehörden glaubhaft zu machen. Bei jeglichem Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft ist – soweit möglich – ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

 

Versorgung mit Lebensmitteln und lebensnotwendigen Artikeln

Viele seit dem 18. März 2020 geschlossenen Geschäfte sind wieder geöffnet. Aktuell dürfen nur Geschäfte bis zu 800 m² öffnen, bzw. müssen größere Geschäfte die Verkaufsfläche verringern. In allen Geschäften ist ab dem 29. April 2020 eine Mund-Nasen-Bedeckung (Schutzmaske) zu tragen.

Seit dem 23. März 2020 dürfen Dienstleistungsgewerbe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe weder für den Publikumsverkehr geöffnet werden noch ihre Dienste anbieten. Für medizinisch notwendige Behandlungen gilt dies nicht.

Ab dem 4. Mai 2020 dürfen Friseurbetriebe ihre Dienstleistungen wieder anbieten. Dabei sind die Hygieneregeln nach § 2 einzuhalten. Textile Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen.

Museen, Gedenkstätten und ähnliche Kultur- und Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft dürfen ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln nach § 2 für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Öffentliche Bibliotheken dürfen ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln nach § 2 für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Die Außenbereiche der Zoologischen Garten Berlin AG und der Tierpark-Berlin Friedrichsfelde GmbH dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln nach § 2 mit Ausnahme der Tierhäuser für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Für die auf dem Zoo- bzw. Tierpark-Gelände gelegenen Verkaufsstellen und Gaststätten gelten die §§ 6 und 6a entsprechend.

Gewerbliche Ausflugs- und Stadtrundfahrten dürfen nicht stattfinden.

Alle Geschäfte müssen zum Schutz der Bürger*innen geeignete Vorkehrung zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen treffen. Bei der Öffnung von Verkaufsstellen gilt für die Steuerung des Zutritts zur Sicherung ein Richtwert von maximal einer Person pro 20 m² Verkaufsfläche.

Gaststätten und Shisha-Bars dürfen seit dem 23. März 2020 nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sie dürfen Speisen und Getränke zur Abholung oder zur Lieferung anbieten. Für die Abholung, auch durch Lieferdienste, sind geeignete Vorkehrung zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

Bereits seit dem 14. März 2020 sind Clubs und Kneipen geschlossen.

Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten.

 

Öffentlicher Personennahverkehr

Seit dem 27. April 2020 sind bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (Schutzmaske) zu tragen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt es, nach Möglichkeit einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu Mitmenschen einzuhalten.

 

In Marzahn-Hellersdorf

Wie geht unser Bezirk mit der Corona Krise um? Ist das Bezirksamt noch offen und arbeiten die Politiker*innen vor Ort eigentlich noch? An wen kann ich mich wenden, wenn ich eine Frage habe? Und was können wir aus dieser herausfordernden Zeit lernen? Diese Fragen beantwortet Dagmar Pohle, die Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf.

 

Schulen und Kindergärten

Alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen waren seit dem 17. März 2020 geschlossen. Nach und nach soll der Schulbetrieb wieder beginnen. Am 20. April 2020 wurde mit den Abiturprüfungen begonnen. Öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln nach ab dem 27. April 2020 für den Lehrbetrieb geöffnet werden. Als erstes kehren die Zehntklässler*innen an die Schulen zurück. Ab dem 4. Mai sollen die Jahrgangsstufe 6 an den Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen sowie die Jahrgangsstufen 9 und 12 an Integrierten Sekundarschulen/Gemeinschaftsschulen und die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien folgen. Nach und nach folgen die Schüler*innen aller anderen Klassenstufen.

Eine Notbetreuung in der Kita kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Seit dem 23. März 2020 reicht es für einen Anspruch auf Notbetreuung in Berlin auch, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf tätig ist.

Alle Informationen zur Notbetreuung in Kita/Kindertagespflege und Schule

 

Bibliotheken, Volkshochschule, Musikschulen und sonstige Einrichtungen des Amtes für Kultur und Weiterbildung

Volkshochschulen, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen sowie freie Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes und Fahrschulen dürfen weiterhin nicht geöffnet werden. Öffentliche Bibliotheken dürfen ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln nach § 2 für den Leihbetrieb geöffnet werden.

Podcast der Mark-Twain-Bibliothek

 

Kultur, Veranstaltungen und öffentliche Feste

Der Berliner Senat hat am 14. März beschlossen, dass in Berlin ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmer*innen untersagt sind. Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Das Kirschblütenfest wie auch alle anderen Veranstaltungen sind abgesagt.

Alternative: Kultur im Netz
Die Plattform Berlin (a)live, ein gemeinsames Projekt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Berliner Agentur 3pc, ist die zentrale Anlaufstelle für alle Berliner Live-Angebote wie Diskussionen, Performances, DJ-Battles, Opern sowie Konzerte und Vernissagen im Netz. Hier können Live-Streams aller Plattformen frei zusammengetragen und verlinkt werden. Kulturschaffende erhalten so mehr Aufmerksamkeit für ihre Projekte. Darüber hinaus bietet die Plattform auch die Möglichkeit, über Spenden Künstler*innen und Projekte gezielt zu unterstützen.

 

Sporteinrichtungen, Schwimmhallen und Fitnessstudios

Bezirksstadtrat Gordon Lemm, zuständig für Jugend, Schule und Sport in Marzahn-Hellersdorf, informiert:

Ab Montag, 16. März 2020, sind alle Sporthallen und Sportanlagen in Marzahn-Hellersdorf für den Vereins- und Freizeitsport gesperrt, Sportvereine und Schulen wurden informiert.

Gemäß der Rechtsverordnung des Senats vom 14. März 2020 werden alle Schwimm- und Badeanstaltungen sowie alle öffentlichen und privaten Sporteinrichtungen, darunter auch Fitnessstudios, geschlossen sein.

 

Kinder-, Jugend-, Freizeit- und Senior*inneneinrichtungen, Familienzentren, Schuldnerberatung und Stadtteilzentren

Im Folgenden sind Informationen der Einrichtungen zu noch bestehenden Angeboten aufgelistet:

 

Stadtteilzentrum Marzahn-Nord, Rosenbecker Str. 25/27

  • kostenlose Sozial- und Mieterberatung: Frau Maute: 0151 51162841 oder info@gesoplan.de (dienstags 12-15 Uhr)
  • Rechtsberatung: Frau Vorpahl: 030 75639523 oder auch info@gesoplan.de (dienstags 12-17 Uhr)
  • Für Menschen in Marzahn NordWest (PLZ 12689 Berlin), die Hilfe brauchen, insbesondere aus Risikogruppen, bietet das Nachbarschafts- und Familienzentrum abhängig vom aktuellen Stand der öffentlichen Bekanntmachungen und solange es die Kapazitäten zulassen: Einkaufs- und Besorgungsdienste Mo-Fr von 9-12 Uhr unter Tel.: 030 9339486 oder per Email: info@kiekin.org Beratung und Information Mo-Fr von 9-16 Uhr unter Tel.: 030 9322107 Sorgentelefon Mo-Fr von 14 bis 18 Uhr unter Tel.: 0176 41351462.

 

Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte

  • Für die Vermittlung von Einkaufshilfen kooperieren wir aktuell mit dem DRK und der Freiwilligenagentur Marzahn. Ab nächste Woche schaltet die Volkssolidarität eine eigene Hotline dazu.
  • Flüchtlingsberatung: klausjuergen.dahler@volkssolidaritaet.de
  • Integrationslotsen lara.rassai@volkssolidaritaet.de
  • Einkaufshilfen-Vermittlung: kieztreff-marzahn-mitte@volkssolidaritaet.de
  • Telefonische Beratung: 0176 53296784
  • Mundschutz nähen im Nähcafé Marzahn: martina.polizzi@volkssolidaritaet.de

 

Stadtteilzentrum MOSAIK

  • Tel. 54 98 81 83
  • Mo-Fr von 9-17 Uhr ist ein Mitarbeiter*in erreichbar. Wir beraten telefonisch oder per E-Mail, im Einzelfall auch persönliche mit Abstand!

 

STZ Bürgerhaus "Südspitze"

Die nachbarschaftliche Hilfe (z.B. wichtige Einkäufe oder Apothekengänge) kann ab dem 25.03.2020 nur noch auf der Basis individueller Absprachen erfolgen. Sollten Sie einen diesbezüglichen Hilfebedarf haben, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer (030) 76 236 500 oder unter kontakt@fwa-mh.de an die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, welche diese Hilfen koordiniert oder nutzen Sie das Netzwerk www.nebenan.de.

 

AWO-Stadtteiltreff Hellersdorf-Nord

Geschlossen aber telefonische Beratungen zu folgenden Themen:

  • Rentenberatung sofern es um Rentenanträge geht, zu denen Fristen eingehalten werden müssen- Rechtsberatung sofern es um arbeitsrechtliche Kündigungen geht; Anmeldung im AWO Stadtteiltreff unter der Telefonnummer 99 39 079.

 

Stadtteilzentrum Hellersdorf Ost

Der Träger Mittendrin hat auf seiner Internetseite veröffentlicht, dass alle Einrichtungen geschlossen sind; kein Hinweis auf sonstige Angebote/Erreichbarkeit.

 

AWO-Stadtteiltreff Mahlsdorf-Süd

Geschlossen, informiert aber über Hilfsangebote:

  • Nachbarschaftshilfe: Nachbarschaftsnetzwerk www.nebenan.de vermittelt und berät online und per Hotline 0800 866 55 44 Nachbar*innen und Angehörige der Risikogruppen (z. B. für Einkaufen, Abholung von Medikamenten etc.)
  • Ehrenamtlich helfen: Das Engagementportal "bürgeraktiv" (www.berlin.de/bürgeraktiv) des Landes Berlin bündelt Engagementmöglichkeiten
  • Der Fahrbare Mittagstisch vom AWO Kreisverband Nordwest e.V. liefert älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen ein kostengünstiges Mittagessen. Aufgrund der aktuellen Situation werden mehr ehrenamtliche Fahrer*innen benötigt. Kontakt: Barbara Canton, Koordinierungsstelle Engagement, 030 25389 218
  • Berliner Gabenzäune: Berliner*innen hängen Tüten mit verzehrfertiger Nahrung, Kleidung, Hygieneartikel und Hundefutter für obdachlose Menschen an festgelegte Orte. Die Standorte finden Sie beispielsweise hier: http://facebook.com/BerlinerGabenzaun
  • Blut spenden: Das Deutsche Rote Kreuz bietet auch in der aktuellen Lage Blutspendetermine an. Wer sich gesund fühlt und sich in den letzten Wochen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten hat, kann das Gesundheitssystem mit seiner Spende unterstützen: https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus
  • Soziale Unternehmen unterstützen: Unter dem Motto "Spenden statt entsorgen" vermittelt http://www.Innatura.org fabrikneue Sachspenden von Firmen für soziale Zwecke. Auf der Plattform http://www.Youvo.org können Kreative aus dem Digital-, Design- oder Kommunikationsbereich soziale Projekte unterstützen.
  • Hilfe bekommen: Helfen ist wichtig. Doch manchmal sind wir es selbst, die Hilfe brauchen. Die Corona-Krise fordert uns alle heraus. Auf einmal in den eigenen vier Wänden weitgehend isoliert zu sein oder im Kreise der Familie oder WG auf engem Raum keinen Rückzugsort zu haben, kann zu einer erheblichen Belastung werden. Hier finden Sie Hilfe:
    • Corona-Seelsorge: Gemeinsame Hotline der Krisenintervention Berlin sowie kirchliche und Krankenhaus-Telefonseelsorge: 030 403 665 885 in der Zeit zwischen 8-18 Uhr
    • Silbernetz: anonyme und kostenlose Hotline für Menschen über 60: 0800 4 70 80 90; täglich von 8- 22 Uhr
    • Muslimisches Seelsorge-Telefon: 030 443 509 821, http://www.mutes.de, rund um die Uhr
    • BIG: Bei häuslicher Gewalt - Hilfe für Frauen und ihre Kinder: 030 611 03 00, täglich zwischen 8 und 23 Uhr
    • Kindernotdienst: 030 61 00 61, rund um die Uhr

 

FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf:

Die FreiwilligenAgentur hat eine Koordinierungsstelle für Corona-Hilfe-Engagement eingerichtet. 

Sie erreichen die Freiwilligenagentur weiterhin per E-Mail unter kontakt@fwa-mh.de. Während der Öffnungszeiten können Sie auf Facebook mit uns chatten: www.facebook.com/FWAMaHe/

Öffnungszeiten:

  • Montag: 10 - 14 Uhr
  • Dienstag: 10 - 16 Uhr
  • Mittwoch: 10 - 16 Uhr
  • Donnerstag: 10 - 18 Uhr
  • Freitag: 10 - 14 Uhr

 

Frauenzentrum Matilde e.V.

Die Beratungsstelle ist derzeit telefonisch Mo-Do von 9:30-16 Uhr und unter beratung@matilde-ev.de zu erreichen. Alle Beraterinnen rufen zurück oder melden sich per Mail. Psychologische- und Rechtsberatung finden telefonisch oder per Mail statt, Anmeldung unter: 030 56 400 229.
Im dringenden Fall von häuslicher Gewalt wenden Sie sich bitte an BIG HOTLINE: 611 03 00 oder an die Polizei.

 

Frauentreff HellMa

Vorerst bieten wir an, uns über Telefon und mail mit dringenden Problemen zu kontaktieren. Unsere neue Kollegin, die speziell für die Beratung bei häuslicher Gewalt eingestellt wurde, hat ihre Arbeit aufgenommen. Einzelberatungen werden im Bedarfsfall noch realisiert - möglichst bitte nach telefonischer Voranmeldung montags bis mittwochs.
Für dringende Beratungen, Probleme und Nachfragen stehen wir weiter vor Ort an der Marzahner Promenade 41 zu Ihrer Verfügung.

  • HellMa-Telefon: 542 50 57 oder Frau Krusen: 449 32 27 jeweils mit Anrufbeantworter. Hinterlassen Sie dort bitte Nachrichten, denn wir können und wollen nicht jeden unbeantworteten Anrufversuch auf gut Glück zurück verfolgen.

E-Mail: kontakt@mim-ev.de oder info@frauentreff-helma.com

 

NachbarinnenTreff "Louise"

Wir sind in dieser Zeit telefonisch und über Email für Sie erreichbar:
Frau Farha: Tel.: 030 32509061, E-Mail: rim.farha@gmbh-kiekin.de. Für Menschen in Marzahn-NordWest aus Risikogruppen (z.B. Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen u. Immunschwäche), die nicht unter Quarantäne stehen, bieten wir abhängig vom aktuellen Stand der öffentlichen Bekanntmachungen und solange es unsere Kapazitäten zulassen Einkaufshilfe an. Bitte rufen Sie im Bedarfsfall Frau Stein unter 030 9349 2748 an.

 

Pflegestützpunkte

  • Wir beraten Sie Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch oder auch per E-Mail:
    • Pflegestützpunkt Marzahner Promenade 49, 12679 Berlin
      Tel: 030 - 5143093
      Fax: 030 - 5143061
      E-Mail: marzahn@pspberlin.de
    • Pflegestützpunkt Warener Str. 1, 12683 Berlin
      Tel: 030 2700498-40
      E-Mail: biesdorf@pspberlin.de
    • Pflegestützpunkt Janusz-Korczak-Straße 17, 12627 Berlin
      Tel: 0800 265 080 28686
      Fax: 0800 265 080 28696
      E-Mail: hellersdorf@pspberlin.de
    • Gesprächsangebote: Das Senioren-Telefon 030 2796444 hilft weiter bei Fragen zur Pflege, Wohnen, Vorsorge oder Rente, Einsamkeit, Konflikten, Ängsten, Verlust, bei Fragen zur Freizeitgestaltung, Gesundheit, Kultur und Vermittlung von Telefonkontakten mit gleichaltrigen Gesprächspartner*innen.
    • Unter https://www.silbernetz.org/angebot.html finden Sie Informationen zu den Angeboten von Silbernetz. Silbernetz bahnt vereinsamten älteren Menschen einen Weg aus der Isolation. Telefonisch erreichen Sie das Angebot unter 0800 4 70 80 90.
    • Ab sofort sind unter der Nummer 030 403 665 885 in der Zeit zwischen 8 bis 18 Uhr professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.
    • Berliner Krisendienst, Region Marzahn-Hellersdorf, Telefon 030 39063 70, täglich zwischen 16 und 24 Uhr; (werktags von 0 bis 16 Uhr nur telefonische Information und Weitervermittlung, Tel: 030 390 63 10)

 

Spielplätze

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hatte beschlossen, die öffentlichen Spielplätze ab dem 18. März 2020 zu schließen. Ab dem 30. April werden diese berlinweit wieder geöffnet. Es gelten allerdings weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln. Zur Bewegung im Freien bieten sich auch sonstige Grünflächen und Parks im Bezirk an, bei denen Abstandhalten möglich ist.

 

Ämter

Eine umfassende Übersicht der aktuellen Öffnungs- und Sprechzeiten des Bezirksamts für folgende Ämter in Marzahn-Hellersdorf:

  • Amt für Soziales
  • Amt für Bürgerdienste
  • Amt für Weiterbildung und Kultur
  • Ordnungsamt
  • Gesundheitssamt
  • Schul- und Sportamt
  • Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen
  • Wirtschaftsförderung
  • Jugendverkehrsschule
  • Jugendamt
  • Rechtsamt
  • Stadtentwicklungsamt
  • Beauftragte des Bezirksamts

 

Jobcenter

Aktuelle Hinweise und Kontaktmöglichkeiten des  Jobcenter Marzahn-Hellersdorf.

 

Bezirksverordnetenversammlung tagt wieder

Der Ältestenrat, ein Gremium bestehend aus den Vorsitzenden der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), hatte beschlosssen, dass bis einschließlich 30. April 2020 alle Sitzungen der BVV, der Ausschüsse, des Vorstandes und weiterer Gremien der BVV entfallen.

Nach mehr als einem Monat Pause hat der Ältestenrat der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksverordnetenversammlung am vergangenen Montag, dem 20. April 2020, getagt. Verabredet wurde einvernehmlich ab Mai 2020 den Betrieb des Bezirksparlaments schrittweise wieder hochzufahren.

Konkret werden im Mai und Juni 2020 die Sitzungen der BVV stattfinden. Um die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wird als Tagungssaal die Frauensporthalle genutzt. Die Sitzung wird wie gewohnt live ins Internet übertragen. Auf die persönliche Anwesenheit von Gästen muss zunächst verzichtet werden. Abweichend von der regulären Tagesordnung haben die Fraktionen einvernehmlich verabredet, die Sitzung auf eine Zeit von drei Stunden zu begrenzen. In dieser Zeit soll neben dem Bericht des Bezirksamtes ausschließlich die jeweilige Fraktionspriorität behandelt werden. Strittige Anträge werden zunächst nicht abgestimmt. Wir werden bei der Wiederaufnahme der Arbeit zunächst über den Ältestenrat im Konsensprinzip arbeiten.

Ausschüsse: Im Mai werden der Hauptausschuss, der Stadtentwicklungsausschuss, der Ausschuss für Gesundheit, Inklusion und Menschen mit Behinderungen und der Ausschuss für Umwelt, Natur, lokale Agenda und Verkehr als Präsenzsitzung stattfinden. Hierfür wird u.a. der Rathaussaal in der Hellen Mitte genutzt. Dieser bietet ausreichend Platz, um den notwendigen Abstand zu gewährleisten. Die weiteren Ausschüsse werden eigenverantwortlich als Videokonferenz tagen. Im Juni werden dann weitere Fachausschüsse wieder als Präsenzsitzungen zusammenkommen.

Die Linksfraktion wird auch weiterhin in Form von Videokonferenzen tagen. In den vergangenen Wochen konnte auf diese Weise die Fraktionsarbeit ohne Sitzungsausfälle aufrecht erhalten werden. Sprechstunden werden ab Mai wieder im Marzahner Rathaus möglich sein. Telefonisch oder per E-Mail sind wir ohnehin für alle Bürger*nnen erreichbar.

 

Regelungen für den Bestattungsbetrieb auf den landeseigenen Friedhöfen

Entsprechend der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Senats von Berlin kann nur der engste Familien- oder Freundeskreis, der verstorbenen Person an der Bestattungen / Beisetzungen teilnehmen (bis zu 20 Personen). Weitere Informationen zu den Regelungen für die Bestattungsbetrieb in Marzahn-Hellersdorf.

 

Mieter*innenschutz, Wohnungsräumungen und Energiesperren

Die Vollstreckung von Wohnungsräumungen und Energiesperren wird in Berlin weitestgehend ausgesetzt

"Der Senat wird bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften und bei der berlinovo dafür Sorge tragen, dass diese bis auf Weiteres bei Mietrückständen individuelle und kulante Lösungen vereinbaren, keine Kündigungen wegen Zahlungsrückständen aussprechen und auch keine Räumungen bewohnter Wohnungen durchführen. Gleiches gilt für Gewerberäume. Der Senat appelliert an die privaten Berliner Vermieterinnen und Vermieter, in gleicher Weise zu verfahren."

 

Mieterberatung

Kostenlose Beratungen im Nachbarschaftshaus "Kiek in":

  • Sozial- und Mieterberatung, Frau Maute: 0151 51162841 oder info@gesoplan.de (immer dienstags 12 - 15 Uhr)
  • Rechtsberatung, Frau Vorpahl: 030 75639523 oder auch info@gesoplan.de (immer dienstags 12 - 17 Uhr)

 

Beratungsstelle für Geflüchtete

Die Beratungsstelle für Geflüchtete ist ab sofort werktags in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr telefonisch (0162/2159184) oder per E-Mail ( klausjuergen.dahler@volkssolidaritaet.de) erreichbar. Das Team berät zur allgemeinen Orientierungshilfen im Ausländer- und Asylrecht, helfen bei Kontakten zu Behörden des Landes Berlin und nachgeordneten Einrichtungen und helfen zur Fristwahrung von Einzelangelegenheiten und können in elf Sprachen helfen.

 

Hilfe und Unterstützung

 

Beschäftigungsideen, Spiele, Musik, Podcasts oder Bewegungsübungen

  • Beschäftigungsideen für Familien
  • Podcast der Mark-Twain-Bibliothek
  • Die Plattform Berlin (a)live für alle Berliner Live-Angebote wie Diskussionen, Performances, DJ-Battles, Opern sowie Konzerte und Vernissagen im Netz
  • Livemusik! Am Freitag, dem 17. April, und Samstag, dem 18. April 2020, kommt der Marzahn-Hellersdorfer Musiktruck zu den Bürger*innen des Bezirks nach Hause. Diese bleiben also in ihren „vier Wänden“ und können dann vom Fenster oder Balkon aus exklusiv eine kleine Musikshow mit dem Pianoman Thomas Krüger und Sängerin Laura Fellhauer erleben oder im Livestream auf www.berlinalive.de und www.mahe40.berlin verfolgen.

 

Hilfe für unsere Mitmenschen

Das Corona-Virus ist im Besonderen für bestimmte Risiko-Gruppen gefährlich. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen können von einem kritischen Krankheitsverlauf gefährdet sein. Helfen Sie daher den besonders gefährdeten Menschen in Ihrer Umgebung diese Situation zu bewältigen. Das kann u.a. durch die Unterstützung beim Einkaufen geschehen. Auch hier sind Sicherheitsmaßnahmen (z.B. mindestens 1,5m Abstand) zu gewährleiten.

 

Streetworker für Jugendliche

Dir fällt die Decke auf den Kopf? Bock zu quatschen? Gangway Marzahn ist für dich da: 

  • Teambüro: 030/93497171
  • E-Mail: marzahn@gangway.de
  • Facebook: gangway.marzahn
  • Instagram: marzahn_gangway
  • Mobil Sindy: 0179/1335969
  • Mobil Thomas: 0157/75813840
  • Mobil Uwe: 0157/74734999

 

Kontakt zu DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf

Alle Veranstaltungen der DIE LINKE, der Linksfraktion und der Abgeordneten sind bis Ende April abgesagt. Wir werden uns um Nachholtermine bemühen. Unsere Büros sind vorerst nicht besetzt, wir sind aber per E-Mail und ggf. telefonisch erreichbar:

DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf: 

Fraktion DIE LINKE in Marzahn-Hellersdorf:

Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag per E-Mail sowie telefonisch während der Sprechzeiten.

Abgeordnetenbüro Regina Kittler:

Abgeordnetenbüro Kristian Ronneburg:

Abgeordnetenbüro Dr. Manuela Schmidt: