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Marzahn-Hellersdorf erhält Lieferung von Mund-Nase-Schutz

Ab dem 27. April 2020 ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (MSN) in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin Pflicht. Der Senat hat dies entschieden und wird weitere Schritte prüfen, ob das Tragen eines MNS als Pflicht ausgedehnt werden soll. Das Land Berlin wird in dieser Woche 147.000 Masken für bedürftige Menschen über die Bezirksämter verteilen. Heute früh hat der Bezirk Marzahn-Hellersdorf 4.000 Masken erhalten, weitere sollen am Nachmittag folgen. Am Donnerstag ist eine weitere Lieferung vorgesehen.

Dazu erklären Kristian Ronneburg, Bezirksvorsitzender der LINKEN. Marzahn-Hellersdorf, und Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf:

Wir begrüßen die heutige Lieferung von Masken an die Bezirke. Diese sollten von den Ämtern unbürokratisch an alle Menschen verteilt werden, die Bedarf haben und sich nicht ohne Weiteres Masken leisten können. Wir sagen aber auch ganz klar in Richtung Senat: Wenn das Tragen von Masken in bestimmten Lebensbereichen der Bevölkerung empfohlen oder gar zur Pflicht erklärt wird, dann muss der Staat auch die Voraussetzungen dafür erfüllen. Die Lieferung der 147.000 Masken darf also keine einmalige Sache bleiben.

Wir fordern außerdem eine umfassende öffentliche Aufklärung hinsichtlich der einzuhaltenden Hygieneregeln beim Tragen des Mund-Nasen-Schutz, inklusive des korrekten Auf- und Absetzen. Darüber hinaus ist darüber zu informieren, wer ggf. vom Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ausgenommen ist (z.B. Menschen mit Atemproblemen) und welchen Nachweis sie erbringen müssen.