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Franz-Carl-Achard-Grundschule in Kaulsdorf wird aufwändig saniert

Dazu erklären die Vorsitzende des Schulausschusses der BVV Marzahn-Hellersdorf, Sarah Fingarow, und der bildungspolitische Sprecher der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf, Steffen Ostehr:

Am 17. November 2020 fand eine Online-Infoveranstaltung zum Planungsstand der geplanten Kernsanierung der Franz-Carl-Achard-Grundschule in Kaulsdorf statt. Im vierten Quartal 2022 soll es losgehen und die Bauarbeiten werden etwa drei Jahre dauern. Dabei soll das historische Schulgebäude weitestgehend erhalten bleiben und mit einem modernen Ergänzungsbau rückseitig verschmelzen. Die geplanten Kosten liegen bei 20 Millionen Euro. Während der Bauphase werden 12 der 18 Klassen weiter am Schulstandort u. a. in dem im April 2020 übergebenen Modularen Ergänzungsbau (MEB) in der Waplitzer Straße verbleiben können. Die übrigen Klassen müssen voraussichtlich in Biesdorf beschult werden. Nach der Sanierung wird die Schule 3,5 anstatt der aktuellen 2,5 Züge beherbergen und so für dringend benötigte Schulplätze sorgen.

Die jetzt geplante Sanierung wäre nicht möglich gewesen, wenn sich der ehemalige SPD-Bezirksbürgermeister und Schulstadtrat Stefan Komoß Ende 2015 mit seinen Abrissplänen durchgesetzt hätte. Er hatte den Abriss und den Bau eines MEB als einzig vertretbare Variante dargestellt. Glücklicherweise konnten diese Pläne durch den Druck der Eltern, des Heimatvereins und der Linksfraktion verhindert werden. Über 5.000 Bürgerinnen und Bürger hatten mit ihrer Unterschrift einen Einwohnerantrag der Bürgerinitiative "Sei keine Birne" unterstützt und zum Schuljahr 2016/2017 konnte das Gebäude mit nur geringem baulichem Aufwand wieder ertüchtigt werden.