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Brunnen und Wasserspielplätze sollten wieder öffnen!

Dazu erklären Sarah Fingarow, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, und Steffen Ostehr, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses:

Lange mussten die Kinder in unserem Bezirk auf gemeinsamen Spielspaß im öffentlichen Raum verzichten. Die pandemiebedingt geschlossenen Spielplätze waren nur schwer durch Parks und Grünanlagen ersetzbar. Durch die nunmehr stattfindenden Lockerungen wäre auch ein wenig Wasserspaß an warmen Sommertagen möglich. Daher sollte das Bezirksamt schnell prüfen, wie Brunnen und Wasserspielplätze wieder in Betrieb genommen werden können. Die ersten Anlagen auf privatem Boden, unter anderem auf dem Cecilienplatz, wurden bereits geöffnet.

Die Freibäder in Berlin, wozu auch das Kinderbad „Platsch“ in Marzahn zählt, werden unter bestimmten Bedingungen schrittweise öffnen. Damit möglichst viele Kinder in Marzahn-Hellersdorf wohnortnah die Möglichkeit auf ein bisschen Abkühlung haben, muss das Bezirksamt Maßnahmen ergreifen, die eine Öffnung der Wasseranlagen ermöglichen und gleichzeitig der aktuellen Situation Rechnung tragen. Dezentrale Spielmöglichkeiten auf Wasserspielplätzen und Brunnenanlagen könnten sich als sinnvoller erweisen als überfüllte Seen im Süden des Bezirks.

Weiterhin sollte das Bezirksamt schnell mit Sozial- und Jugendeinrichtungen, Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften sowie weiteren Akteuren im Bezirk ins Gespräch kommen, um Möglichkeiten auszuloten, wie vor Ort in den Kiezen dezentral Wasserspaß ermöglicht werden kann. Denkbar wäre zum Beispiel, wenn eine bestimmte Anzahl von Kindern auf dem jeweiligen Gelände der Einrichtungen oder auf den Innenhöfen mit Planschbecken und Ähnlichem spielen könnte und ein Wasseranschluss zur Verfügung gestellt wird.