Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Die Integrierte Sekundarschule Mahlsdorf von innen

Aus den Siedlungsgebieten: Mahlsdorf erhält eine weitere Schnellbauschule aus Holz!

Mahlsdorf erhält eine weitere Schnellbauschule aus Holz! Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat sowohl in den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf als auch in den Siedlungsgebieten einen größeren Bedarf an Schulplätzen, als zurzeit durch das Land Berlin vorgehalten werden kann. Die vom rot-rot-grünen Senat beschlossene Schulbauoffensive soll hier Abhilfe schaffen. Insbesondere die CDU, die selbst im Planungszeitraum in Verantwortung war, blendet das gerne aus und nimmt den Senat und die Bezirkspolitik immer wieder dafür in die Verantwortung. DIE LINKE sieht diese Problemlagen in Kaulsdorf, Mahlsdorf und Biesdorf schon über mehrere Jahre und machte konstruktive Vorschläge zur Nutzung von leerstehenden Gebäuden, von Containern und zum Neubau. Bereits im August 2019 wurde in Mahlsdorf eine Integrierte Sekundarschule in Holzbauweise mit einem Investitionsvolumen von 34,8 Millionen Euro in der Straße An der Schule eröffnet. Sie ist eine der drei Schulen in Berlin, die in Holzbauweise errichtet wurden. Die Wände, die Geländer und das zentrale Treppenhaus, alles aus Fichte.

Jetzt hat der Senat von Berlin über die von den Bezirken beantragten Projekte aus dem Fonds „Sondervermögen Infrastruktur wachsende Stadt“ beschlossen, eine weitere Schule in Holzbauweise in Mahlsdorf zu errichten. Dabei besteht die Präferenz für eine Gemeinschaftsschule. Für die Holzbauweise spricht die schnelle Fertigstellung in guter Qualität und eine Bauzeit von knapp einem Jahr. Auch hier sollen durch moderne digitale Tafeln, durch Teilungsräume und Rückzugsräume gute pädagogische Konzepte umgesetzt werden können. Und die neue Schule kann zugleich als „Drehscheibe“ bei notwendigen Sanierungen in anderen Schulen im Bezirk genutzt werden. Es zeigt sich auch bei dieser Entscheidung. Es ist nicht egal, wer in Berlin regiert. Auch wenn ich wegen der mangelnden Mitbestimmung der BVV bei den investiven Maßnahmen durch das Programm des „Sondervermögens wachsende Stadt“ die Vergabe der Mittel durchaus kritisch sehe. Im Fall der Entscheidung für die Mahlsdorfer Schule wurde richtig gehandelt!

KLAUS-JÜRGEN DAHLER
Bezirksverordneter