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Abstand halten im Öffentlichen Nahverkehr? Die BVG muss dafür die Voraussetzungen schaffen!

In Zeiten der Pandemie warnen nicht zuletzt Expert*innen des Robert-Koch-Instituts vor dichtem Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln und kritisieren die Ausdünnung der Taktung bzw. das Weglassen von Fahrzeugen. Am östlichen Stadtrand Berlins gibt es immer noch Bürger*innen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen müssen bzw. möchten, um ihren dringenden beruflichen und sonstigen Verpflichtungen nachzukommen. Probleme bestehen dabei vor allem bei der U-Bahnlinie U5 und der Straßenbahn M6, die nur noch im 10 Minuten-Takt mit zum Teil ausgedünntem Wagenpark fahren. 

Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf und Experte für öffentlichen Nahverkehr, Frank Beiersdorff, fordert:

  1. die Verdichtung der U5 zumindest in der Hauptverkehrszeit auf einen 5-Minuten-Takt. Im 10 Minuten-Takt muss auf verkürzte Züge verzichtet werden.
  2. Um die Straßenbahn M6 wieder insbesondere im Bereich Hellersdorf zu entlasten, sollte die Linie 18 zwischen Hellersdorf, Riesaer Straße und S-Bahnhof Springpfuhl mindestens - wie im sonstigen Samstags-Normalbetrieb - im 20-Minuten-Takt wiedereingerichtet werden.

In Zeiten der Bekämpfung der Corona-Pandemie sollte das betriebswirtschaftliche Ziel einer Maximalauslastung der Verkehrsmittel nicht das maßgebende Ziel der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sein.

Wir fordern daher auch die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf, in diesem Sinne tätig zu werden