Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Tschechow-Theater gerettet – für’s Erste

Zum Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), für das Berliner Tschechow-Theater eine Überbrückungsfinanzierung sicherzustellen, erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Kultur und Weiterbildung, Olaf Michael Ostertag, sowie der Sprecher für Integration, Jan Wiechowski:

Alle Fraktionen der BVV sind sich mit dem Bezirksamt einig, dass das Berliner Tschechow-Theater wichtige und profilierte Kulturarbeit in Marzahn-Nord leistet. Es gibt dort Angebote für alle Altersgruppen. Besonders herausragend wirkt das Tschechow-Theater als Kulturmittler zwischen Menschen mit deutschen, russischen und russisch-deutschen Wurzeln. Für den Kiez in Marzahn-Nord eine Institution, die aus kultur- und integrationspolitischer Sicht unersetzlich ist.

Mit dem Auslaufen des Quartiersmanagements (QM) steht der Bezirk Marzahn-Hellersdorf vor der Aufgabe, die Angebote zu definieren, die er dauerhaft erhalten und deshalb aus dem eigenen Haushalt fördern will. Der jetzt getroffene Beschluss der BVV reicht nur bis zum Ende des Jahres 2019. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass sich im jetzt aufzustellenden Doppelhaushalt 2020/2021 auch eine Förderung für das Tschechow-Theater findet.

Da das Angebot der Einrichtung so breit gefächert ist – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen gibt es Integrations-, Bildungs- und Kulturprojekte – bieten sich zahlreiche Möglichkeiten der einzusetzenden Haushaltstitel an. Wir wollen zwischen den Ämtern, dem Trägerverein und den politisch Verantwortlichen eine tragfähige Lösung vermitteln, die den Verbleib des Tschechow-Theaters in Marzahn-Nord dauerhaft sichert.

Kinderfest am Theaterplatz

Kinderfest und Politikertalk auf dem Theaterplatz in Hellersdorf mitten im Juli, in den Sommerferien. Kinder und ihre Eltern hatten gleichzeitig das Vergnügen, entweder ins kühlende Nass zu hopsen, zu angeln, zu basteln, zu hüpfen, gemeinsam Musik zu machen, große Seifenblasen zu produzieren, sich schminken zu lassen oder mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern der LINKEN ins Gespräch zu kommen, wie hier zu sehen mit Petra Pau (Bildmitte).

Sichtlich zufrieden ließen sie es sich gutgehen und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass ein solches Fest für die Kinder und mit Politikerinnen und Politikern zum Reden und Anfassen keine Eintagsfliege sein mag. An uns soll‘s nicht liegen. Wir planen das mindestens einmal im Jahr in diesem Kiez. Sabine Schwarz