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Gewaltfrei leben – Nein zu Gewalt gegen Frauen

Seit 1981 findet jedes Jahr am 25. November der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt. Bereits vergangenen Dienstag zeigte Marzahn-Hellersdorf Flagge gegen geschlechtsspezifische Gewalt und hisste die Fahne „Gewaltfrei leben – Nein zu Gewalt an Frauen". Gemeinsam mit anderen Verordneten der Bezirksverordnetenversammlung, dem Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt, der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Maja Loeffler sowie engagierten Bürger*innen setzte unsere Verordnete Sarah Fingarow vor dem Rathaus auf dem Alice-Salomon-Platz 3 ein Zeichen für ein gewaltfreies Leben aller Frauen.

Dazu erklärt Sarah Fingarow, Sprecherin für Gleichstellung:

„Noch immer erleben viele Frauen Gewalt. Obwohl unser Zuhause ein sicherer Raum im Umkreis von Lieben sein soll, birgt der private Raum nach wie vor die größte Gefahr für Frauen, Gewalt zu erleben. 2017 wurde im Schnitt alle zwei bis drei Tage eine Frau von ihrem aktuellen oder früheren Lebensgefährten getötet, insgesamt 147 Frauen. Das sind alarmierende Zahlen. Auch in unserem Bezirk dürfen wir die Augen nicht verschließen. Im letzten Jahr hatte unsere Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle Handlungsbedarf beim Thema Gewalt in der Familie verdeutlicht. Dabei stehen Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt, da die überwiegende Mehrheit aller Anzeigen in Bezug auf häusliche Gewalt von Frauen eingehen."

Für betroffene Frauen in Marzahn-Hellersdorf ist der Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt Ansprechpartnerin und hat Adressen und Informationen zusammengetragen. 

Kinderfest am Theaterplatz

Kinderfest und Politikertalk auf dem Theaterplatz in Hellersdorf mitten im Juli, in den Sommerferien. Kinder und ihre Eltern hatten gleichzeitig das Vergnügen, entweder ins kühlende Nass zu hopsen, zu angeln, zu basteln, zu hüpfen, gemeinsam Musik zu machen, große Seifenblasen zu produzieren, sich schminken zu lassen oder mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern der LINKEN ins Gespräch zu kommen, wie hier zu sehen mit Petra Pau (Bildmitte).

Sichtlich zufrieden ließen sie es sich gutgehen und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass ein solches Fest für die Kinder und mit Politikerinnen und Politikern zum Reden und Anfassen keine Eintagsfliege sein mag. An uns soll‘s nicht liegen. Wir planen das mindestens einmal im Jahr in diesem Kiez. Sabine Schwarz