DIE LINKE wird sich auch weiterhin dafür stark machen, dass die Siedlungsverdichtung den historisch gewachsenen Gartenstadtcharakter nicht zerstört und zugleich die notwendige Infrastruktur entwickelt bzw. weiterentwickelt wird. Sie berücksichtigt dabei, dass in den Siedlungsgebieten Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf sowie in Alt-Marzahn und Friedrichsfelde-Ost die Einwohnerzahlen stark gestiegen und sie zu einem attraktiven Zuzugsgebiet auch für junge Familien geworden sind.
Die deshalb notwendige Erschließung und der Ausbau von Straßen und Versorgungsnetzen sind mit hohen Kosten verbunden. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass Erschließung und Ausbau von Straßen und Versorgungsnetzen sozial verträglich erfolgt. Der Erhalt und die Verbesserung von Straßen oder Fußwegen ist eine städtische Gemeinschaftsaufgabe. Unsere Zielstellung ist, das Straßenausbaubeitragsgesetz schnellstmöglich abzuschaffen! Bis dieses Ziel erreicht ist, wird DIE LINKE straßenausbaubeitragspflichtigen Maßnahmen auch weiterhin nur dann zustimmen, wenn eine Mehrheit der Anwohnerinnen und Anwohner diese unterstützen.
DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf fordert weiter die Erarbeitung eines Straßenkatasters.
Die Belastung des Wohneigentums durch Kommunalabgaben, Beiträge und Gebühren muss so reguliert werden, dass der Verlust des Eigentums verhindert wird. DIE LINKE sucht die Zusammenarbeit mit auf diesem Gebiet engagierten Bürgerinitiativen, Vereinen und Verbänden.