DIE LINKE engagiert sich für die Umsetzung der UN-Konvention für Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
Wir fordern von den Unternehmen im Bezirk, für Menschen mit Schwerbehinderungen die Beschäftigungsquote von mindestens 6 % zu erfüllen. Thematisiert wird dies durch Vertreterinnen und Vertreter unserer Partei im Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis. Bei allen medizinischen Vorsorgeuntersuchungen sollen Bedingungen geschaffen werden, dass sie auch von Menschen mit Behinderungen genutzt werden können, z.B. Mammographie-Screening, gynäkologische Untersuchungen in Pflegeeinrichtungen.
Die Pflege soll nicht an die Börse gehen, sondern durch qualifizierte und mit Mindestlohn bezahlte Betreuerinnen und Betreuern eine neue Qualität erreichen. Auf den Einsatz von Vollzeitkräften in Pflegeeinrichtungen Marzahn-Hellersdorfs werden wir stetig hinwirken. Das Recht von Menschen mit Behinderungen auf geschlechtsgleiche Assistenz und Pflege in der Vorsorge und Rehabilitation ist in Pflegeeinrichtungen umzusetzen.
DIE LINKE unterstützt die Arbeit des Beirates für Menschen mit Behinderungen im Bezirk Marzahn- Hellersdorf. Bei den Angeboten des jährlichen „Girls' Day“ ist darauf zu achten, dass sie für Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen genutzt werden können. Die Schaffung der Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden des Bezirks sowie in den öffentlichen Parks und allen öffentlichen Wegen und Plätzen werden wir in den Fachausschüssen der BVV einfordern.
Der behindertengerechte Zugang zum Gewerbegebiet und zum Parkfriedhof am S-Bahnhof Marzahn muss realisiert werden.
Wir unterstützen ausdrücklich den Erhalt der Behindertenwerkstätten in Marzahn-Hellersdorf als wichtige Einrichtungen für Teilhabe am sozialen Leben.