DIE LINKE steht für eine soziale und solidarische Politik, die sich für ein Recht auf soziale
Sicherheit, Schutz vor sozialem Elend, das Recht auf Wohnraum sowie für Chancengerechtigkeit einsetzt.
Nach wie vor ist in unserem Bezirk die Arbeitslosigkeit hoch, arbeiten Bürgerinnen und Bürger in Billiglohnbeschäftigungen oder müssen in anderen prekären – insbesondere finanziellen und sozialen – Verhältnissen mit eingeschränkter Lebensqualität bestehen.
DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf fordert daher:
• alle Ressourcen zu nutzen, um Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren,
• dass Arbeit tariflich entlohnt und existenzsichernd sein muss,
• den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor zu erhalten,
• die weitere Sicherung von Sozialberatung für arbeitsuchende Bürgerinnen und Bürger,
• durch die weitere Förderung der sozialen Stadtteilzentren die sozialräumlichen
Entwicklungen zu stärken und die drei im Bezirk befindlichen Quartiersmanagementgebiete unter Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner weiterzuentwickeln,
• die Weiterführung der sozialen Stadtteilzentren in Mahlsdorf, in Hellersdorf-Süd, in Biesdorf, in Hellersdorf-Ost, in Hellersdorf-Nord, in Marzahn-West, in Marzahn-Mitte, in Marzahn-Nord und die Neueinrichtung eines Stadtteilzentrums in Kaulsdorf,
• die Gewährleistung der Schuldnerberatung im Bezirk,
• die Unterstützung der Arbeit der Sozialkommissionen in den Sozialräumen,
• die finanzielle Absicherung der psychosozialen und Suchtberatung.
Für viele Bürgerinnen und Bürger ist unser Bezirk ein liebens- und lebenswerter Wohnort, der sich durch generationsübergreifendes Wohlbefinden auszeichnet. Mit der Nutzung der Stadtteilzentren und der Förderung lokaler sozialer Netzwerke von kommunalen und freien Trägern der Sozialarbeit wollen wir den unterschiedlichen Entwicklungen in den Stadtteilen der Siedlungsgebiete und der Großsiedlungen noch besser gerecht werden.