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Für ein nachhaltiges Verkehrskonzept – ÖPNV stärken

Eine stadt- und umweltverträgliche Mobilität, ob zu Fuß, mit dem Rad, mit öffentlichen
Verkehrsmitteln oder motorisiert ist für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu sichern. Wir stellen uns auch hier den Entwicklungen und bestehenden Problemlagen in der Stadt und im Bezirk sowie nicht zuletzt den Herausforderungen des demografischen Wandels.

Die Ziele der LINKEN sind deshalb:
• die Stärkung des „Umweltverbundes“ in Einheit von Verkehrsvermeidung, Förderung des Rad- und Fußverkehrs, Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und eine zunehmende Verlagerung des Wirtschaftsverkehrs von der Straße auf die Schiene,
• die Entwicklung der Fahrradinfrastruktur, z.B. Unterstützung der Einrichtung einer
Fahrradstation am S+U-Bahnhof Wuhletal, Weiterführung der Abmarkierung durchgehender Fahrradstreifen an Straßen und Schließung noch bestehender Lücken im Radfahrnetz,
• die gleichen Chancen auf Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger durch Barrierefreiheit aller öffentlichen Wege,
• die Reduzierung verkehrsbedingter Belastungen der Bevölkerung und der Umwelt,
• die Nutzung der Chancen einer „Stadt der kurzen Wege“ zur Verkehrsvermeidung, z.B. durch ein Netz von Gemeinschaftsschulen sowohl in der Großsiedlung als auch in den
Siedlungsgebieten,
• der Erhalt, die Weiterentwicklung und der Ausbau des ÖPNV-Angebotes in den
Siedlungsgebieten, ins stadtnahe Umland und in die Nachbarbezirke Lichtenberg und
Treptow-Köpenick,
• der Ausbau der Straßenbahn zwischen Köpenick und Mahlsdorf als Metrolinie mit
Anbindung an Hellersdorf und Erhalt der Linie 18,
• die Rekonstruktion des Busbahnhofs Marzahner Promenade unter Einbeziehung der
Anwohnerinnen, Anwohner und der Gewerbetreibenden bei der Gestaltung,
• der Ausbau des Bahnhofs Mahlsdorf zum Regionalbahnhof,
• die Zugangsmöglichkeit, Zuverlässigkeit und Anschlusssicherheit bei allen Verkehrsmitteln,
• die Entwicklung und Erprobung flexiblerer Formen des ÖPNV, z.B. Kiezbusse, Rufbusse,
Sammellinientaxis,
• die Schonung der Hönower Weiherkette beim Ausbau der L33 mit nur einem nördlichen
Radweg,
• ein wegen gravierender verkehrstechnischer Mängel beschleunigter Umbau des Rad-
/Fußweges auf der Landsberger Chaussee (Nordfahrbahn) zwischen Ringenwalder Straße
und Eichener Chaussee, insbesondere den Bereich der Bersarinbrücke als Verbindungsstück des Wuhletal-Wanderweges,
• die Tangentialverbindung Ost als leistungsstarke Verkehrsverbindung zwischen dem Berliner Nordosten und dem künftigen Flughafen BBI in Schönefeld auf der Schiene und auf der Straße.

Im Zusammenhang damit fordern wir zwischen B1/B5 und Wuhlheide zur Entlastung der
Siedlungsgebiete
− die Planung und Umsetzung notwendiger Lärmschutzmaßnahmen für die anliegende
Wohnbevölkerung in Biesdorf-Süd,
− die Durchsetzung einer Trassenführung, die keine Wohngrundstücke in Anspruch nimmt,
− den schonenden Umgang mit verbliebenen Waldflächen in der Wuhlheide, mit dem
Naturraum Biesenhorster Sand sowie einen Biotopverbund.