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Die interkulturelle Öffnung des Bezirks fortsetzen

DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf setzt sich für die Integration aller Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sowie gegen sämtliche Formen von Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus ein.

DIE LINKE steht für humanitäre Regelungen des Zuwanderungsrechts ein und unterstützt politische Forderungen nach weiteren Verbesserungen von Härtefallregelungen für Flüchtlinge, Familiennachzug und zur beruflichen Integration.

Wir engagieren uns für eine Kultur des gegenseitigen Respekts und des  gleichberechtigten Zugangs zu Bildung, zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, zur Arbeitswelt, zu Kunst und zu Sport. Dazu gehören die Förderung des Lernens in allen Lebensphasen, die Entwicklung von Schulen und Kindertagesstätten als zentrale Integrationsorte, die Aktivierung der Beteiligung der Eltern von Schul- und Kita-Kindern und die stärkere Ausrichtung von Weiterbildungsangeboten an den Bedürfnissen von Migrantinnen und Migranten.

Unser Bezirk besitzt als erster Berliner Bezirk ein bezirkliches Integrationsprogramm. Das Programm untersetzt die interkulturelle Öffnung der bezirklichen Verwaltung und entwickelt Leitlinien zur Teilhabe an der Gesellschaft. Mit dem Programm besteht ein verbindlicher Orientierungsrahmen für die Verwaltung, die freien Träger der Sozial- und Jugendarbeit und nachgeordneter Einrichtungen, wie Schulen und Kindergärten. Wir werden uns für die Umsetzung und weitere Qualifizierung dieses Programms einsetzen und so einen wirksamen Beitrag zur interkulturellen Öffnung des Bezirks leisten.

DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf steht für:
• die Weiterführung des Projektes eines bezirklichen Migrationssozialdienstes,
• die Weiterentwicklung der Ausstellung des Projekts Lyra e.V. über die „Geschichte
deutscher Aussiedlerinnen und Aussiedler in der ehemaligen UdSSR“,
• die Sicherung der Arbeitsweise des Integrationsbeirats,
• die Fortführung der jährlichen Interkulturellen Tage im Bezirk,
• die Anerkennung der Bildungs- und Berufsabschlüsse von Spätaussiedlerinnen und
Spätaussiedlern sowie von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund,
• die Fortführung von interkulturellen Projekten in den Stadtteilen und die Stärkung der
Einbindung von Migrantinnen und Migranten durch Stärkung der sozialen Stadtteilarbeit.

Eine engagierte Zivilgesellschaft, die Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen in die interkulturelle Öffnung des Bezirks und die Mitwirkung von Migrantinnen und Migranten in den bezirklichen Gremien sind zugleich ein wirksamer Schutz gegen fremdenfeindliche Übergriffe.