DIE LINKE steht für die offensive Auseinandersetzung mit allen Formen des Rassismus und Rechtsextremismus sowie für die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen.
Für DIE LINKE im Bezirk ist das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln ein Grundkonsens. Wir verstehen Zuwanderinnen und Zuwanderer mit ihren unterschiedlichen kulturellen Lebensweisen als Chance und Bereicherung für unseren Bezirk.
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass die Anstrengungen für Integration besonders dort verstärkt werden, wo Vorbehalte gegen ein unvoreingenommenes und respektvolles Zusammenleben in bunter Vielfalt bestehen. Dabei ist gelebte Nachbarschaft wichtig, die von uns gemeinsam mit Wohnungsunternehmen, kommunalen und freien Trägern oder dem Quartiersmanagement unterstützt wird.
DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf tritt entschieden gegen rassistische, rechtsextremistische und antisemitische Erscheinungen und Gewalt im Bezirk ein. Wir engagieren uns gegen Einstellungen, die Sinti und Roma diskriminieren, gegen homophobe Haltungen, gegen die Ausgrenzung und Herabwürdigung von Bürgerinnen und Bürgern. Wir wirken dafür gemeinsam mit allen in diesem Sinne im Bezirk tätigen Initiativen und Vereinen, Organisationen, den Gewerkschaften, den Kirchen und politischen Parteien und den Vereinigungen der Opfer des Faschismus.
DIE LINKE im Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterstützt:
• die stadtteilbezogenen Aktionen im Rahmen des Lokalen Aktionsplans für Marzahn-Mitte unter dem Motto „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ und des Lokalen Aktionsplans Hellersdorf-NordOst,
• die Fortsetzung der Projekte Polis und MUT sowie aller Angebote der Jugendförderung, die fremdenfeindlichen, rassistischen und faschistischen Denkmustern entgegenwirken,
• die Weiterführung der Tradition „Lesen gegen das Vergessen“ und der bezirklichen
Veranstaltung für Menschenwürde, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit unter dem
Motto „Schöner leben ohne Nazis, Marzahn-Hellersdorf eine Ort der Vielfalt“,
• die Erarbeitung eines jährlichen Katalogs von Maßnahmen zur Unterstützung eines offenen Diskurses gegen Rechts und von Demokratieerziehung durch die bezirkliche
Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und demokratiegefährdende Phänomene,
• die Erarbeitung einer Übersicht der bezirklichen Gedenkorte als unterstützendes Material für den Geschichtsunterricht in den Schulen,
• Projekte, die der Erforschung des antifaschistischen Widerstandskampfes und der
Schicksale von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk während der Naziherrschaft, wie das Verlegen von „Stolpersteinen“, dienen,
• die Entwicklung des Gedenkortes für die Sinti und Roma des ehemaligen Zwangslagers an der Otto-Rosenberg-Straße,
• die Würdigung des Tages der Befreiung vom Hitlerfaschismus, indem gemeinsam mit
Bürgerinnen und Bürgern und den demokratischen Parteien im Bezirk am Haus des 21. April 1945 in der Landsberger Allee eine jährliche Gedenkveranstaltung als Mahnung gegen den Krieg durchgeführt wird.
Gedenkstätten im Bezirk, so auf dem Parkfriedhof am Wiesenburger Weg und an der Brodauer Straße, nutzen wir, um die Opfer des Faschismus, unter ihnen Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Sinti und Roma, zu ehren.