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23. Oktober 2017 Marzahn-Hellersdorf

Nachnutzung des IGA-Geländes mit Bürgerinnen und Bürger beraten – Kienberg und Wuhletal bald wieder ohne Zaun zugänglich

Bjoern Tielebein, Fraktionsvorsitzender

Zum Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf für eine kleinteilige Sicherung der festen Ein- und Aufbauten auf dem ehemaligen IGA-Gelände, erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der BVV Bjoern Tielebein:

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 19. Oktober einen Antrag der CDU-Fraktion für eine künftige Umzäunung des Kienbergs beraten. Die Linksfraktion hatte hierzu einen Änderungsantrag gestellt, der lediglich eine kleinteilige Sicherung der Bergspitze und der dortigen Aufbauten vorsieht, jedoch eine vollständige Umzäunung des Berges ablehnt. In der Sitzung schlossen sich alle Fraktionen dem Vorschlag der LINKEN an.

Ich freue mich, dass es in dieser Frage gelungen ist einen breiten Konsens zu erreichen. Der Bezirk steht im Wort bei den Bürgerinnen und Bürgern, die unbeschränkte Zugänglichkeit des Wuhletals und des Kienbergs wiederherzustellen. Es ist richtig, dass die BVV hier schnell Klarheit geschaffen hat. Die BVV hat sich entsprechend unseres Änderungsantrages ebenfalls dafür ausgesprochen, ein Verfahren zu entwickeln, wie auf mögliche Sachbeschädigungen angemessen und schnell reagiert werden kann. Ein Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern des Bezirksamtes, der BVV, der Grün Berlin GmbH und Bürgerinnen und Bürgern ist aus meiner Sicht denkbar. Sollten zukünftig weitere Sicherungsmaßnahmen nötig sein, soll hierzu zunächst mit Bürgerinnen und Bürgern beraten werden. Über weitere Beschränkungen entscheiden letztlich Bezirksamt und BVV.

Der neuentstandene Kienbergpark ist ein wunderbarer Erholungsort. Wir alle sind gefordert dazu beizutragen, diesen für alle Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Ein unbeschränkt zugängliches Areal wie unser Wuhletal ist ein großer Wert, um den uns manche andere Stadt beneidet. Die weitere Nachnutzung des ehemaligen IGA-Geländes muss aus Sicht der LINKEN jetzt schnell mit den Bürgerinnen und Bürgern beraten werden. Die geplante Einwohnerversammlung am 17. 11. 2017 ist hierzu ein guter erster Schritt. Nur im Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern des Bezirkes kann eine erfolgreiche Nachnutzung gelingen.