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22. April 2017 Marzahn-Hellersdorf

Gedanken zum 21. April

Einer guten Tradition folgend trafen sich Marzahn-Hellerdorfer*innen heute zum Gedenken der Opfer des Hitlerfaschismus am 1. Befreiten Haus, Landsberger Allee 563 und legten Kränze und Blumen nieder.

Die LINKE hatte dazu eingeladen und begrüßte die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages, Petra Pau, die Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle, Kommunalpolitiker*innen der demokratischen Parteien Marzahn-Hellersdorfs und besonders herzlich Vertreter*innen der Russischen und der Belorussischen Botschaft.

Neben dem Erinnern und Gedenken, neben der Würdigung der Opfer und des hohen Blutzolls der Soldaten der Roten Armee, die hier vor 72 Jahren als erste das Berliner Stadtgebiet erreichten und zum Zeichen des Sieges die rote Fahne hissten, wandten sich alle Rednerinnen gegen den aktuellen Aufrüstungskurs der NATO, gegen Säbelrasseln entlang der europäischen Grenze zu Russland. Wichtig ist die Bewahrung einer langen historischen Tradition der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland.

Leider ist das heute nicht mehr selbstverständlich und auch nicht im gesellschaftlichen Gedächtnis. Notwendig ist es aber, diese Kenntnisse und Erfahrungen und den unschätzbaren Wert des Friedens den nächsten Generationen zu übermitteln, damit er erhalten bleibt.

Sabine Schwarz
stellvertretende Bezirksvorsitzende