Am vergangenen Wochenende wird der 23jährige Hamid-Tahar A. am U-Bhf. Eberswalder Straße von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal zusammengeschlagen. Er erleidet schwerste Verletzungen.
Als Zeichen des Protestes gegen rassistische Übergriffe und der Solidarität mit den Opfern ruft DIE LINKE. Berlin zur Beteiligung an der von antifaschistischen und antirassistischen Gruppen angemeldeten Demonstration am morgigen Freitag auf.
Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Berlin, Klaus Lederer:
Der Übergriff zeigt: Rassismus ist kein Randproblem in unserer Gesellschaft und rassistisch motivierte Gewalt kann überall auftreten. Es gilt, den Mut und die Zivilcourage zu fördern, dagegen im Alltag aufzutreten. Politik und Gesellschaft müssen da klare Signale setzen. Leider erleben wir aktuell oft das Gegenteil, wenn die Aufklärung der Ermittlungspannen gegen verschleppt werden, gegen Internetseiten von Nazis nur zögerlich vorgegangen wird oder Strukturen, die sich für Demokratie und Toleranz engagieren, mittels Extremismusklauseln unter den Verdacht gestellt werden.