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26. Juni 2017 Marzahn-Hellersdorf

Kiezspaziergang durch Hellersdorf-Nord mit Kristian Ronneburg

Am vergangenen Freitag, den 23. Juni, lud der Hellersdorfer Abgeordnete Kristian Ronneburg zu einem Spaziergang durch den Stadtteil. Gemeinsam mit Bezirksstadträtin Julia Witt (DIE LINKE) und Bürgerinnen und Bürgern wurde der Kiez aus linker Perspektive erkundet. Die Mitglieder der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus führen traditonell im Sommer Spaziergänge in ihren Wahlkreisen durch, um über Neues zu informieren und Probleme im Kiez konkret vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern zu besprechen.Dass unsere Stadt wächst konnte beim Spaziergang durch den nördlichen Hellersdorfer Stadtteil gut beobachtet werden. Vorbei am Kinderforschungszentrum „Helleum“ und dem neuen Ergänzungsbau der Pusteblume-Grundschule zogen die Teilnehmenden die Zossener Straße entlang. Im Stadtteil werden dringend weitere Kita- und Schulplätze gebraucht. Der Ergänzungsbau zeigt, wie dies in vergleichsweise kurzer Zeit in einem modernen Typenbau realisiert werden können.

Auf einer Freifläche in der Zossener Straße möchte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau ein neues Wohngebiet errichten. Zusammen mit dem Hellersdorfer Gut soll das Gelände in den nächste Jahren mit etwa 1300 Wohnungen bebaut werden. Sowohl preiswerte Wohnungen als auch hochwertiger Wohnraum sollen hier entstehen. Ein Teil der Fläche in der Zossener Straße wird zeitweise – ca. drei Jahre – für die Unterbringung geflüchteter Menschen genutzt.

Die zum Teil prekäre soziale Situation im Kiez und was aus linker Sicht dagegen unternommen werden kann war im Anschluss Thema in der Ehm-Welk-Bibliothek in der Klausdorfer Straße. Die stellvertretende Leiterin der Einrichtung berichtete von verschiedenen Projekten, um vor allem Kinder und Jugendliche im Stadtteil mit Bücher vertraut zu machen und sie zum Lesen zu motivieren. Gerade die enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Grundschulen in der Umgebung wird von den Mitarbeiter*innen der Bibliothek intensiv gefördert.