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8. März 2017 Marzahn-Hellersdorf

Internationaler Frauentag in Marzahn-Hellersdorf

Anlässlich des Internationalen Frauentags machte DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf auf die immer noch fehlende Gleichstellung aufmerksam und unterstrich ihre Forderung: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Noch immer verdienen Frauen in unserer Gesellschaft durchschnittlich 26% weniger als Männer. Besonders ausgeprägt ist das in den Pflegeberufen. 85% aller Beschäftigten dort sind weiblich.

Am Frauentag fand in Marzahn-Hellersdorf die traditionelle Aktion "Rosen für Clara" am Clara-Zetkin-Denkmal in Marzahn statt - organisiert vom Frauenbeirat Marzahn-Hellersdorf. Rednerinnen waren unsere Bundestagsabgeordnete Petra Pau und Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle. Angesichts der zunehmend chauvinistischen Stimmungsmache gegen die Emanzipation der Frauen durch die AfD - auch in Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf - mahnte Dagmar Pohle, um so vehementer für eine Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt sind und Frauen die Möglichkeit zu Teilhabe und Mitbestimmung gegeben wird, einzutreten. In Solidarität mit aktuellen Protesten der Frauenbewegung in den USA trugen Dagmar Pohle und LINKE-Bezirksstadträtin Juliane Witt "Pussyhats" - hergestellt vom Nähcafé des Stadtteilzentrums Marzahn-Mitte.

Auch DIE LINKEN Abgeordneten aus Marzahn-Hellersdorf - Regina Kittler, Manuela Schmidt und Kristian Ronneburg - machten mit eigenen Aktionen auf die Bedeutung des Frauentags und die gleichstellungspolitischen Forderungen der LINKEN aufmerksam. Die Reaktionen der Mädchen und Frauen machten deutlich, dass die LINKE Stimme für Gleichstellung und Emanzipation notwendiger denn je ist. Um diesen wichtigen politischen Kampf zu untermauern, debattierte das Berliner Abgeordnetenhaus am 9. März auf Antrag von LINKEN, Grünen und SPD das Thema "Die Hälfte der Macht den Frauen - Berlin tritt ein für Gleichstellung und Selbstbestimmung".