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9. März 2016 Marzahn-Hellersdorf

Regina Kittler lädt Bürgerinnen und Bürger in Friedrichsfelde-Ost zu Versammlung ein

Das war vielleicht die Haupterkenntnis des Abends: Aufmerksame Nachbarn und ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis, kombiniert mit eigener Sorgfalt für eine solide gesicherte Wohnung sind die besten Mittel gegen Einbrecher. Und jede Auffälligkeit sollte der Polizei sofort gemeldet werden – über den Notruf 1-1-0. Lieber eine Wahrnehmung mehr als eine zu wenig mitzuteilen, ist dabei die Devise. Die etwa 50 Teilnehmer an der Bürgerversammlung in der Bildungsstätte Vulkan in Friedrichsfelde-Ost hatten viele Fragen und teilweise auch eigene negative Erfahrungen mit Einbrüchen. Desto detaillierter konnten die anwesenden Polizisten Hinweise und Ratschläge geben. Und auch geknackte Fensterriegel wurden herumgereicht – genauso wie wirksame Sicherheitstechnik. Deren Einbau lohnt sich; denn meist geben Einbrecher nach drei bis fünf erfolglosen Minuten auf (und versuchen es beim vielleicht weniger gesicherten Nachbarn).

Die LINKEN-Abgeordnete Regina Kittler hatte zu diesem Abend mit der Polizei eingeladen, weil in einer früheren Bürgerversammlung der Wunsch geäußert worden war, über Kriminalität und Sicherheitsmaßnahmen im Wahlkreis informiert zu werden. Umfangreich, detailliert und kurzweilig trug Kriminalhauptkommissar Georg von Strünck Erkenntnisse der Polizei über kriminelle Handlungen im Wohngebiet vor. Insbesondere Einbrüche standen zur Debatte – und natürlich Möglichkeiten zur erhöhten Sicherheit dagegen. Immerhin in 42 Prozent der versuchten Einbrüche scheitern die Diebe an den Sicherheitsmaßnahmen der Wohnungs- und Hausbesitzer. Andererseits aber werden nur 8 Prozent der erfolgreichen Einbrüche aufgeklärt.

Viele einzelne Tipps konnte man an diesem Abend zur Erhöhung der eigenen Sicherheit erhalten. Auch Polizeioberrat Uwe Ulbricht vom Abschnitt 62 Cecilienstraße griff in die Diskussion ein und stellte sich als lokaler Ansprechpartner vor. Regina Kittler zog aus dem regen Interesse der Leute die Schlussfolgerung, dass auch in anderen Bereichen ihres Wahlkreises IV solche Veranstaltungen gefragt sein könnten. Davon berichten wird sicher bald …

Peter Kolbe