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25. November 2013 Marzahn-Hellersdorf

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Manuela Schmidt (MdA) und Hassan Metwally (stellv. Bezirksvorsitzender)

Sarah Fingarow (gleichstellungspolit. Sprecherin; 3. von links) und Bjoern Tielebein (Vorsitzender der BVV-Fraktion, dahinter)

Regina Kittler (MdA)

Seit 1981 wird jedes Jahr der 25. November als "Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" begangen. Er ist ein Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen. Mit verschiedensten Aktionen sollen Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Mißbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid usw. usf. ins öffentliche Bewusstsein geholt werden.

Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabel, Mitgliedern der "Moviemento Revolucionario 14 de Junio", durch Militärs während der Diktatur Rafael Trujillos im Jahr 1960. 1981 wurde der 25. November auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen als Dia Internacional de la No Violencia Contra la Mujer (Internationaler Tag keine Gewalt gegen Frauen). 1991 wurde er mit der Resolution 54/134 offiziell von der UNO aufgegriffen.

In Marzahn-Hellersdorf beteiligen sich an diesem Tag Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Parteien und zivilgesellschaftlicher Organisationen an der Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte". Das Anliegen der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger für das Problem der häuslichen Gewalt zu sensibilisieren und zu mehr nachbarschaftlicher Aufmerksamkeit zu motivieren.