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6. Juni 2013 Marzahn-Hellersdorf

Alt und arm - sieht so die Zukunft aus?

Entspannt in der herrlichen Sonne sitzend und eine Tasse Kaffee genießend, kamen Hellersdorferinnen und Hellersdorfer schnell miteinander ins Gespräch an diesem 6. Juni. Die einen waren der Einladung der Wahlkreisabgeordneten der LINKEN, Dr. Gabriele Hiller, bewusst gefolgt, die anderen kamen rein zufällig vorbei und ließen sich nicht lange bitten.

Interessiert hörten sie sich die Geschichte des Regine-Hildebrandt-Parks an, über dessen Entstehung der Stadtrat für ökologische Stadtentwicklung a.D., Dr. Heinrich Niemann, berichtete. Zufrieden meinte er, dass seine damalige Vision eines belebten Stadtparks, in dem man sich wohl fühlt und am Ende eines Arbeitstages so einfach mal ein paar Augenblicke verweilt, ganz augenscheinlich möglich ist.

Etwas später diskutierten die Anwesenden über die Sorgen und Nöte der Menschen in der Bundesrepublik, denen es heute kaum mehr gelingt, sich ein ruhiges und sicheres Dasein nach einem langen Arbeitsleben zu sichern. Die Bedingungen stimmen einfach nicht, weder die Möglichkeiten während der Zeit der Berufstätigkeit, noch die heutige Art Und Weise der Berechnung der Rente. Dazu hatte die Abgeordnete kompetente Gäste eingeladen: ihre Kollegin Elke Breitenbach aus dem Abgeordnetenhaus, die Sprecherin für Arbeit, Soziales, Inklusion sowie Senioren, Bernd Preußer, Mitglied der Seniorenvertretung Marzahn-Hellersdorf, und Waltraud Pinnow von einer Hellersdorfer Gruppe der Volkssolidarität.

Ein anregender Abend, fanden die Hellersdorferinnen und Hellersdorfer, als sich die Letzten, noch in warmem Sonnenschein gegen 21 Uhr verabschiedeten.