Zurück zur Startseite
3. Juli 2013 Marzahn-Hellersdorf

Notunterkunft für Asylbewerber_innen

Seit einigen Tagen wird in der Öffentlichkeit über die Einrichtung einer Notunterkunft für Asylbewerberinnen und -bewerber in Hellersdorf diskutiert. Es werden dringend zusätzliche Plätze zur Not-Unterbringung von Menschen gebraucht, die aufgrund von Verfolgung und Diskriminierung um Asyl in Deutschland ersuchen. Vor allem syrische Familien, die vor dem Bürgerkrieg fliehen mussten, sind betroffen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat sich entschieden hierfür den ehemaligen Schulstandort in der Carola-Neher-Str. zu nutzen, dieser steht seit Jahren leer.

Um die Anwohnerinnen und Anwohner umfangreich zu informieren, findet am 9. Juli 2013 ab 18 Uhr in den Räumen der Kirchgemeinde in der Glauchauer Str. eine Einwohnerversammlung des Bezirksamtes statt.

Download Einladung des Bezirksamtes zur Einwohnerversammlung

Als sozialistische Partei stehen wir an der Seite von Menschen, die um Hilfe bitten. Asylbewerberinnen und -bewerben sind zumeist traumatisiert und können das Erlebte nur selten gut verarbeiten. Marzahn-Hellersdorf ist wie jeder andere Berliner Bezirk verpflichtet, ausreichend Plätze für Asylsuchende vor zuhalten, die Verteilung der Menschen auf die Bezirke erfolgt zentral.

Die Einwohnerversammlung ist eine gute Möglichkeit sich ausgiebig zu informieren und Bedenken vorzutragen. Es darf jedoch nicht zugelassen werden, dass dies als Podium durch rechtsextreme Organisationen genutzt wird und Sorgen und Ängste von Anwohnerinnen und Anwohnern missbraucht werden.