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10. August 2011 Marzahn-Hellersdorf

Forderung für Freibad am Elsensee stößt auf große Zustimmung - andere Parteien wollen WählerInnen täuschen

Bjoern Tielebein, stellvertretender Bezirksvorsitzender und Bezirkswahlkampfleiter der LINKEN Marzahn-Hellersdorf, erklärt:

Obwohl die Forderung nach einem Freibad für Marzahn-Hellersdorf bislang nur von der LINKEN zu hören war, scheinen nunmehr auch die anderen in der BVV vertretenden Parteien auf dieses Thema aufzuspringen – pünktlich zum Wahlkampf.

SPD, CDU und Bündnis-Grüne versuchen jedoch, die Wählerinnen und Wähler zu täuschen.

Sie verweisen auf unklare Ideen, ein Freibad in der Großsiedlung zu errichten. Dabei verschweigen sie, dass es dafür bislang keinen Betreiber, keine Planungen und keinen Ort gibt. Antworten darauf, wie und vor allem wann das von Ihnen geforderte Freibad in der Großsiedlung konkret entstehen soll, bleiben diese Parteien schuldig. Der Bezirk selbst kann keines errichten.

DIE LINKE unterstützt die Entwicklung des Elsensees in Mahlsdorf zu einem Freibad. Es ist die einzige realistische Chance, in naher Zukunft ein Freibad für Marzahn-Hellersdorf zu bekommen. Dafür sammeln wir Unterschriften und erfahren große Zustimmung aus allen Teilen des Bezirk es.

Die Planungen für dieses Projekt laufen nach dem Baugesetz ab. Der Gesetzgeber hat klar geregelt, wie mit den Belangen der Anwohnerinnen und Anwohner und des Naturschutzes umzugehen ist. Das Verfahren muss zu Ende geführt werden – dies ist ebenfalls gesetzlich geregelt und kann nicht willkürlich "gestoppt" werden.

Der Elsensee ist, entgegen den Behauptungen der CDU, nicht Teil des Landschaftsschutzgebietes der Kaulsdorfer Seen.

Tatsächlich sind die anderen Kaulsdorfer Seen, an denen das Baden nur geduldet aber nicht erlaubt ist, Trinkwasser- und Landschaftsschutzgebiet,  Die derzeitige Situation gefährdet das Gebiet massiv. Um dieses auch besser zu schützen, sollte der Elsensee zum Freibad ausgebaut werden. Diese Idee verfolgte bereits der Berliner Magistrat 1986. Sie wurde in den geltenden Flächennutzungsplan des Landes Berlin aufgenommen.