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3. April 2008

Kein Raum für Neo-Nazis!

Bezirk zeigt Flagge

Am Montag, dem 31. März 2008 demonstrierten etwa 50 BürgerInnen vor dem Alten Marzahner Rathaus gegen ein Treffen der Berliner NPD-Bezirksverordneten aus Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Neukölln, das im Gebäude am Helene-Weigel-Platz stattfand.


Zu der Kundgebung um 16.30 Uhr hatten die Marzahn-Hellersdorfer SPD, Linkspartei und Bündnis'90/Grüne aufgerufen, um vor dem Hintergrund mehrerer rassistischer Übergriffe im Bezirk gegen das von der NPD verbreitete Gedankengut zu demonstrieren. Um 17.00 Uhr wurde im Gebäude eine Ausstellung von Babel e.V. über seine interkulturelle Arbeit in Marzahn-Hellersdorf eröffnet. Zu dieser Ausstellungseröffnung, bei der die Trommler-Gruppe aus dem Frauenzentrum Marie für ein laustarkes musikalisches Programm sorgte, kamen nach Abschluss der Kundgebung vor dem Marzahner Rathaus auch viele KundgebungsteilnehmerInnen.

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der BVV Marzahn-Hellersdorf Klaus-Jürgen Dahler hatte vor der Veranstaltung erklärt:

"Wir rufen alle BürgerInnen und Bürger auf, sich an der Kundgebung gegen die neofaschistischen Umtriebe in Marzahn-Hellersdorf zu beteiligen und ihrem Protest lautstark Ausdruck zu verleihen.
Es gilt den Nazis vor Augen zu führen, dass es auch in Marzahn-Hellersdorf keinen ruhigen Rückzugsraum gibt, an dem sie ungestört agieren können."


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