Die Großsiedlung im Wandel beständig
Unter dieser spannenden Überschrift lud die Helle Panke und Dr. Heinrich Niemann ein, sich mit einer ca. 4stündigen Busfahrt durch den Bezirk Marzahn- Hellersdorf führen zu lassen.
Ca. 50 interessierte Berlinerinnen und Berliner, die zum Großteil hier zu Hause sind, lauschten interessiert den Erklärungen und Geschichten, die mit dem ehemaligen Stadtrat für Ökologische Stadtentwicklung ein kompetenter Geschichtenerzähler präsentierte.
Dr. Heinrich Niemann hatte viele der Entwicklungen, über die er berichtete mit zu verantworten und der Stolz darüber war augenscheinlich. So wies er auf die originellen unterschiedlichen Fassadengestaltungen hin, erinnerte sich an die vielen Gespräche und Abstimmungen bis zu den endgültigen Beschlüssen zu den Ahrensfelder Terrassen als ein gelungenes Ergebnis des Stadtumbaus Ost. Er zeigt uns gelungene Innenhofgestaltung mit funktionierenden, tlw. sehr originellen Spielgeräten, wie bspw. einem großen Xylofon aus Stein in Kaulsdorf oder auch den sehr hintergründigen Balanceakt auf Häusern in der Eisenacher Straße.
Nach einem kurzen Abstecher ins Siedlungsgebiet über den „Berliner Balkon“ mit einem herrlichen Blick zu einer, von bunten Herbstbäumen umrahmten Seenlandschaft ging die Fahrt am Schloß Biesdorf zu Ende. Hier gewährte uns Dr. Niemann noch Einblick in die ehrgeizigen Ziele zum zukünftig Wiederaufbau des Gebäudes in alter Schönheit und dem Vorhaben eine Galerie mit alten und modernen Gemälden einzurichten.
Die Teilnehmer waren durchweg zufrieden und schätzten die Rundfahrt als sehr gelungen ein, denn selbst wenn man in Marzahn oder Hellersdorf wohnt, findet man selten den Weg in den benachbarten Stadtteil.
Sabine Schwarz