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Die Straßenrückbenennung muss kommen

Am 27. 09. 2007 hatte die BVV Marzahn-Hellersdorf über einen Antrag der Linksfraktion zur Rückbenennung, der Offenbachstr., welche 1938 durch die Nazis im Zuge des Holocaust umbenannt wurde, zu entscheiden. Dem vorangegangen war eine 13-jährige Debatte im Bezirk. Die AnwohnerInnen dieser und weiterer betroffener Straßen stellen sich seit Beginn der Diskussion 1994 gegen eine Rückbenennung.

SPD, FDP und CDU schlossen sich den AnwohnerInnen an und votierten mehrheitlich gegen den Antrag. Die Sozialdemokraten unterstützten zwar das Anliegen aus historischer Sicht, konnten sich jedoch nicht zu einer Zustimmung durchringen, da die AnwohnerInnen vehement dagegen seien.
Im Mahlsdorfer Musikerviertel und Kauldorf wurden am 16. Mai 1938 alle Straßen umbenannt, welche einen jüdischen Namenspatron hatten. Seitdem sind die Namen von Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Liebermann, Jacques Offenbach, Gustav Mahler und Heinrich Heine im Bezirk nicht mehr auf einem Straßenschild zu finden.

Die LINKSJUGEND Marzahn-Hellersdorf ist Teil des Bündnisses "Kein Vergessen" und wird sich auch weiterhin für eine Rückbenennung stark machen.


Den BVV-Antrag ansehen

Die Presseerklärung der Linksfraktion nach der Abstimmung

Die Rede von Bjoern Tielebein zum Antrag