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30. Juni 2016 Marzahn-Hellersdorf

Anwohnerinnen und Anwohner des Geländes der geplanten Internationalen Gartenschau 2017 entlasten!

Klaus-Jürgen Dahler

Dr. Gabriele Hiller

Die Abgeordnete und Direktkandidatin der LINKEN im Wahlkreis Hellersdorf-Nord/-Ost Dr. Gabriele Hiller und der Bezirksverordnete Klaus-Jürgen Dahler erklären:

Die geplante Internationale Gartenschau im Wuhletal an den Gärten der Welt kann für unseren Bezirk ein großer Erfolg werden.

Der Ausbau des Geländes und der umliegenden Straßen und Plätze führt allerdings in der gegenwärtigen Bauphase zu erheblichen Einschränkungen und Belastungen für die Anwohner*innen. So ist der U- Bahnhof Neue Grottkauer Straße für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sowie für Familien mit Kinderwagen wegen der Sperrung der Rampen am Bahnhof nur begrenzt nutzbar. Die von der BVG ausgewiesene Alternative der Beförderung mit Bussen funktioniert nur eingeschränkt. Die Haltestellen sind mehrere Hundert Meter vom eigentlichen Bahnhof entfernt. Die Busse können nur begrenzt Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen befördern.

Wir fordern daher das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf auf unverzüglich mit der BVG Gespräche zur Verbesserung der Situation zu führen. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner am Gelände der zukünftigen Internationalen Gartenschau sollen unserer Meinung nach für die Belastungen und Einschränkungen durch die Bauarbeiten entschädigt werden. Wir schlagen vor, über die angrenzenden Wohnungsunternehmen für deren Mieterinnen und Mieter Sonderkonditionen beim Besuch der Internationalen Gartenschau einzuräumen. Dazu sind mit den Verantwortlichen der IGA 2017 unverzüglich Verhandlungen zu führen.

Darüber hinaus gilt nach wir vor unsere Forderung den Eintritt für einkommensschwache Nutzer*innen zu reduzieren. Gerade für viele Menschen aus Marzahn-Hellersdorf sind die Gärten der Welt ein attraktiver Erholungsort im Alltag. Mit den geplanten Preisen für die IGA 2017 ist das für viele Menschen, die hier leben, nicht mehr zu finanzieren. Hier sollten Sonderkonditionen ausgehandelt werden, die eine Nutzung der Gärten der Welt auch 2017 für alle ermöglichen.