Zurück zur Startseite
4. Januar 2017 Marzahn-Hellersdorf

Links wirkt: Buslinie X69 hält wieder am Lammersdorfer Weg

Bjoern Tielebein

Regina Kittler

Viele Bürgerinnen und Bürger hatten im Dezember vergangenen Jahres den Wegfall der Haltestelle Lammersdorfer Weg bei der Buslinie X69 beklagt und sich an die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf sowie an die Biesdorfer LINKEN-Abgeordnete Regina Kittler gewandt.

Die Linie X69 hat sich als schnelle Verbindung zwischen der Großsiedlung Marzahn und den Siedlungsgebieten Biesdorf und Kaulsdorf bewährt. Sie stellt außerdem auch eine günstige und schnelle Verbindung für die Bewohner*innen der zunehmend stärker verdichteten Gebiete in Kaulsdorf und auch aus unserem Nachbarbezirk Köpenick zu Zielen in Marzahn – das UKB in Biesdorf-Nord, die "Gärten der Welt" und im kommenden Jahr die IGA – dar.

Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf setzte sich deshalb in der Dezember-Sitzung der BVV mit einem Dringlichkeitsantrag dafür ein, dass der X69er wieder am Lammersdorfer Weg hält und so auch die Anwohner*innen dieses Wohngebietes die Verbindung weiter nutzen können.

Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf Bjoern Tielebein erklärt dazu:

„Ich freue mich, dass das Bezirksamt schnell agiert hat und die Buslinie X69 den Lammersdorfer Weg wieder anfahren wird. Wir werden die Zusammenarbeit mit der BVG weiter intensivieren. Hierzu werden wir die Arbeitsgruppe ÖPNV zwischen BVV, Bezirksamt und BVG wieder ins Leben rufen. Mit dieser Arbeitsgruppe können Fragen zur Auswirkung möglicher Fahrplanänderungen frühzeitig geklärt und Nachteile für Bürgerinnen und Bürger vermieden werden.“

Die Abgeordnete der Linksfraktion für Biesdorf im Abgeordnetenhaus von Berlin Regina Kittler ergänzt:

„Eine gute Nachricht für alle Biesdorfer*innen und Kaulsdorfer*innen zum Jahresbeginn und der erste erfüllte Wählerauftrag im neuen Jahr. Zukünftig erwarten wir, dass bei durch die BVG angekündigten Fahrplanänderungen rechtzeitig die BVV, die AG ÖPNV und der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen des Bezirkes beteiligt werden, um Fehlentscheidungen zu verhindern.“