Zurück zur Startseite
21. März 2017 Marzahn-Hellersdorf

Sozialräume stabilisieren!

Zoe Dahler, Sprecherin für Soziales, Familie und Senior*innen

Zur aktuellen politischen Diskussion über die Situation in sozial schwierigen Gebieten in Marzahn-Hellersdorf erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf Zoe Dahler:

Grundlage der Diskussion ist die aktuelle Sozialberichterstattung des Bezirkes. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf versucht mit der Bildung und Förderung sozialer Stadtteilzentren und der Vernetzung der sozialen Einrichtungen im Stadtteil, Hilfsangebote und Unterstützung von sozialschwachen und hilfsbedürftigen Bürgerinnen und Bürgern zu fördern. Durch die Transparenz einer jährlichen Sozialberichterstattung wird deutlich, wo besondere soziale Brennpunkte im Bezirk entstehen. Um hier gegenzusteuern kann die Einrichtung von Quartiersmanagements durchaus zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadtteilen beitragen. Wir unterstützen die Prüfung zur Einrichtung oder Erweiterung von Quartiersmanagementgebieten, insbesondere für das Gebiet um die Alte Hellersdorfer Straße in Hellersdorf-Nord.

Das allein wird aber nicht die soziale Lage der Menschen vor Ort nicht entscheidend verbessern. Armut ist ein gesamtgesellschaftliches und nicht nur ein Marzahn-Hellersdorf-Problem, das einer gesamtgesellschaftlichen Lösung bedarf. Hier ist vor allem die Bundesgesetzgebung gefragt.

DIE LINKE im Bezirk setzt sich aber auch dafür ein, dass auf kommunaler Ebene Maßnahmen getroffen werden, die die Auswirkungen von Armut lindern und die Lebenssituation vor Ort verbessern. So fordern wir beispielsweise die Stärkung von Beratungsangeboten wie Schuldner- und Sozialberatung in den Stadtteilen. Gerade Haushalte mit niedrigem Einkommen brauchen mehr und niedrigschwellige Beratungsangebote.