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21. März 2016 Marzahn-Hellersdorf

Kahlschlag im Wuhletal - Auwaldbestand an der Alten Wuhle muss Brücke weichen

Frank Beiersdorff, umwelt-politischer Sprecher und stellvertretender Fraktions-vorsitzender

Zur Zerstörung des Auwaldes an der Alten Wuhle und dem Missachten des Bürgerwillens durch Bezirksstadtrat Christian Gräff (CDU) erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf Frank Beiersdorff:

Während öffentlicher Veranstaltungen brachten wiederholt Anwohner*innen, interessierte Bürger*innen sowie engagierte Naturschützer*innen ihre Bedenken gegen eine zusätzliche Querung des Wuhletales zwischen Eisenacher Straße und Landsberger Allee vor. Ein zusätzlicher Rad- und Fußweg in nur 200 m Entfernung von der Eisenacher Straße wurde und wird als nicht sinnvoll erachtet und zerstört den Auwaldbestand an der Alten Wuhle nachhaltig. Der Antrag der Linksfraktion gegen das Vorhaben und für eine Alternative hierzu wurde in den Umweltausschuss verwiesen.

Nunmehr schuf aber die von Christian Gräff geleitete Abteilung vollendete Tatsachen und begann mit der Zerstörung des Landschaftsabschnittes durch Rodungen. Ich verurteile diesen, dem Bürgerwillen und fachlicher Vernunft widersprechenden, Eingriff in den Landschaftspark aufs Schärfste.