DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf


16. November 2017 Linksfraktion in der BVV

Verkehrslösung Mahlsdorf endlich angehen - Akteursrunde Mahlsdorf wiederbeleben!

Das Ortsteilzentrum Mahlsdorf ist längst an seine Grenzen gestoßen. Der überfällige 10-Minuten-Takt der Straßenbahn lässt immer noch auf sich warten und auch in Sachen Autoverkehr ist eine Neuordnung dringender denn je. Auch der geplante Schulneubau an der Straße der Schule erfordert eine Neugestaltung der Straßensituation. Darauf drängt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen schon seit Monaten. Die CDU und ihr Wirtschaftsstadtrat Johannes Martin lassen jedoch wenig Raum für einen Dialog erkennen. Bisher setzen sie auf ein „Weiter so“ und lediglich auf geringfügige Veränderungen der Situation – einem drohendenden Verkehrschaos zum Trotz.

Der Senat plant eine Umgehungsstraße mit der Straße an der Schule sowie den zweigleisigen Ausbau der Straßenbahntrasse nördlich und südlich der B1. Der zuständige Bezirksstadtrat und mit ihm die CDU vertreten dagegen die Auffassung, eine solche Umgehungsstraße wäre abzulehnen und ein 10-Minuten-Takt der Straßenbahn sei auch ohne zweigleisigen Ausbau in der Hönower Straße machbar.

Die Linksfraktion hat vorgeschlagen, die Akteursrunde Mahlsdorf wiederzubeleben und somit ein Dialoginstrument zu schaffen. Unser Antrag wurde zunächst in den zuständigen Fachausschuss zur Beratung überwiesen.

Wir wollen in einem möglichst breiten Dialog eine Verkehrslösung in Mahlsdorf endlich anpacken. Hierzu müssen alle Möglichkeiten auf den Tisch. Die sture Verhinderungshaltung des Bezirksamtes muss endlich beendet und eine Lösung für eine leistungsfähige Straßenbahnverbindung und den Autoverkehr in der Hönower Straße im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gefunden werden!

Quelle: http://www.dielinke-marzahn-hellersdorf.de/linksfraktion/politik/positionen/detail/artikel/-33b3b3b485/