Zurück zur Startseite

17.01.2017

Erhalt des Jelena-Santic-Friedensparkes bzw. Würdigung des Standortes

Ds. 0104/VIII

Antrag der Fraktion DIE LINKE


Die BVV möge beschließen:

Dem Bezirksamt wird empfohlen, gegenüber der Grün Berlin GmbH bzw. der IGA Berlin tätig zu werden, um den Standort des Jelena-Šantić-Friedensparkes am „Hellersdorfer Eck“ zu erhalten bzw. dessen Würdigung in die weitere Gestaltung einzubeziehen.

Begründung:

Der Jelena-Šantić-Friedenspark entstand im Zuge der Entwicklung des seinerzeitigen Stadtteilzentrums Hellersdorf (heute sog. „Helle Mitte“). Die Namensgebung resultierte aus Bemühungen von Friedensaktivist/innen, die zuvor zum Beispiel in der Bürgerinitiative „Hellersdorf hilft Tuzla“ engagiert waren und hier auch das Engagement der serbischen Tänzerin und Friedensaktivistin Jelena Šantić aufgriffen.

In Verbindung damit erfolgte bereits 1996, noch in Anwesenheit der Künstlerin,  die Einweihung des „Peace“-Zeichens.

Frau Santiĉ hatte die Bürgerrechts- und Friedensgruppe 484 gegründet und seit 1991 viele Friedensdemonstrationen und Hilfsprojekte für Flüchtlinge im Rahmen des damaligen „Jugoslawienkonflikts“ initiiert.

Sie starb bereits im Jahr 2000 und 2003 erhielt der frühere Rohrbruch-Park ihren Namen.

Das „Peace-Zeichen“ blieb zwar auf Anregung dieser BVV erhalten, doch ging der Name des  Jelena-Šantić-Friedensparkes im Marketingnamen „Kienbergpark“ des IGA-Standortes Marzahn-Hellersdorf unter.

Es sollte nunmehr Ziel sein, einen Teil des Parkteiles wieder erkennbar mit dem Namen Jelena Šantić zu bezeichnen bzw. das Peace-Zeichen und das Anliegen der Friedensbewegung in Verbindung mit dem Namen zu würdigen.