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3. April 2017 Marzahn-Hellersdorf

Kunst baut Brücken

Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management

Kulturelle Bildung für alle – das wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit im Kulturbereich sein. Mehr Familien ziehen in den Bezirk und der Anspruch an eine gute Bildung steigt. Aber auch in den Quartieren mit sozialer Not und Armut – zum Beispiel dem Kastanienboulevard – fühlen sich die ansässigen Künstler inzwischen auch als Brückenbauer, Kiezbetreuer und stehen in engem Kontakt zu den Initiativen und sozialen Projekten.

Zu Recht sind die Akteure stolz über kleine Schritte, aber in die richtige Richtung: Die neue Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin ist mit ihrem Projekt inzwischen genau hier am Kastanienboulevard angekommen. Kein Luxusstatus mit Latte, aber mitten im Leben und inzwischen ebenso wie Carola Rümper gegenüber sehr gut besucht. „Endlich passiert was“ sagen die Nachbarn.

Inzwischen ist auch die Jugendkunstschule Marzahn-Hellersdorf am Kummerower Ring als Jugendkunstschule nach Berliner Modell in Betrieb gegangen und der neue Leiter Thomas Theus freut sich auf die Herausforderung, hier im und für den Stadtteil gemeinsam mit Künstlern und Lehrern Angebote zu unterbreiten. Seit Mittwoch, dem 22. März 2017, sind auch die neuen Webseiten der Marzahn-Hellersdorfer Jugendkunstschule online.

Juliane Witt
Bezirksstadträtin Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management