Newsletter Oktober 2014 | 1. 10. 2014

Neues aus dem Bezirk

Peace-Zeichen wieder bepflanzt

Das Peace-Zeichen im Jelena-Šantić-Friedenspark sieht wieder gut aus: Die Linksfraktion hatte zur Pflanzaktion am 23. September aufgerufen, um mit Genoss*innen und weiteren Unterstützer*innen das weithin sichtbare Zeichen für Frieden neu zu bepflanzen. In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 26. September wurde unser Antrag zur Pflege und zum Erhalt des Peace-Zeichens auch während der IGA in den Hauptausschuss (federführend), in den Ausschuss für Kultur und Weiterbildung und in den Ausschuss für Umwelt, Natur und Lokale Agenda 21 überwiesen. Die Fraktion der Piratenpartei ist dem Antrag beigetreten. Hier geht es zur Presseerklärung zum Antrag. Mehr Informationen zur Pflanzaktion in der Presseerklärung dazu.

Vertrag zwischen Bezirksbürgermeister Komoß und VSJ e. V. unterzeichnet

Am Freitagvormittag, dem 26. September 2014 wurde der Vertrag zwischen Bezirksbürgermeister Komoß und dem Betreiber der Frauensporthalle, dem Verein für Sport und Jugendsozialarbeit e.V. (VSJ), vertreten durch die Vorsitzende Claudia Zinke, unterzeichnet. Mit dabei waren auch die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Snežana Sever, Dr. Wolfgang Kieke vom Bezirkssportbund und die künftige Projektleiterin Lea Seid. Für den Betrieb der Frauensporthalle muss ein neuer Verein gegründet werden, da sich laut Satzung der VSJ nur auf die Arbeit mit Menschen unter 27 Jahren beschränkt. Die Nutzerinnen der Frauensporthalle werden Vereinsbeiträge entrichten müssen.

Die Übertragung des Freizeitforums Marzahns (FFM) in das Fachvermögen Schule und Sport soll zeitnah folgen. Ab dem 1. Oktober will Komoß die Verantwortung für dieses einzigartige Ensemble für Sport, Kultur, Bildung und Wirtschaft übernehmen, um ab 1. Januar 2015 mit dem Betrieb der Frauensporthalle zu beginnen. An zwei Tagen in der Woche wird die große Sporthalle im Erdgeschoss noch anderen Nutzern zur Verfügung stehen. Unklar ist nach wie vor ob alle vorhandenen Sportangebote im FFM bleiben können, da der neue Betreiber auch an den zwei Tagen in der Woche, in der die Halle für alle offen stehen soll, Sport für Familien – einschließlich männlicher Familienmitglieder – anbieten will. Auch die Finanzierung des Umbaus der ehemaligen Flächen des „Malibu“ – derzeit eine Brache – wird die Linksfraktion weiter kritisch begleiten. Die für das nächste Jahr veranschlagten 200.000 Euro sollen aus den Mitteln des Schul- und Sportstättensanierungsprogramms kommen. Angesichts des Sanierungsstaus bei den bezirklichen Sporthallen ist es unverständlich, Geld in den aufwändigen Umbau einer ehemaligen Bar zu stecken. Aus Sicht der Linksfraktion hätte es geeignetere Orte für eine Frauensporthalle gegeben.

Weitere Informationen rund um das Thema Frauensporthalle und das FFM gibt es auf unserer Themenseite.

Konrad-Wachsmann-Schule erhält den Titel "Schule ohne Rasissmus"

Am Montag, dem 22. September erhielt die Konrad-Wachsmann-Schule in Hellersdorf-Ost, unweit des Asylbewerberheims in der Carola-Neher-Str., den Titel „Schule ohne Rassismus“. Den Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern ist die Verantwortung, die damit einhergeht bewusst. Als sie vor einem Jahr begannen, ihre Idee zu realisieren, wollten sie sich damit klar von Ausgrenzung und Rassismus distanzieren, sich für Toleranz und ein gutes Miteinander stark machen. Das wurde während der kleinen Feierstunde zur Verleihung des Titels deutlich.

Sabine Schwarz, Mitglied der Linksfraktion der BVV beglückwünschte sie dazu. Gemeinsam mit der Wahlkreisabgeordneten der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus Gabriele Hiller hält sie schon lange eine enge Verbindung zur Schule. Im vergangenen Jahr überreichten beide einen Klassensatz des Büchleins „Adressat unbekannt“ - ein fiktiver Briefroman über eine jüdisch-deutsche Freundschaft, die während der Naziherrschaft zerbicht.

Viel Kraft und Erfolg im Wirken für eine Atmosphäre eines neugierigen Aufeinander-Zugehens, gegen Mobbing und Intoleranz an der Schule wünschte Sabine Schwarz bei ihrer kleinen Rede. Eine Lesestunde zu „Adressat unbekannt“ ist angedacht.

Spendenaufruf

Weihnachtsfeier für die Kinder im Geflüchteten- und Wohnungslosenheim in der Otto-Rosenberg-Straße

Die Weihnachtsfeier ist inzwischen zu einer Tradition geworden. Es ist nun schon das vierte Jahr, in dem der Bezirksverband der LINKEN Marzahn-Hellersdorf jedem der ca. 50 Kinder eine kleine Weihnachtsüberraschung überreichen will. Spenden können bis zum 29. November zu den gewohnten Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle abgegeben oder auf folgendes Konto überweisen werden:

BV DIE LINKE Marz.-Hell.

IBAN: DE88 1005 0000 2193 8281 67

BIC-/SWIFT-Code: BELADEBEXXX


Konto: 2193828167

BLZ: 100 500 00

Berliner Sparkasse


Verwendungszweck ist immer: MH Spende, Vorname Name, Anschrift


Auch über Sachspenden wie Spielsachen oder Kinderbücher freuen sich die Kinder. Aber bitte darauf achten, dass es sich um Neuware handelt.

Dank der zahlreichen Spenden im letzten Jahr, ist noch reichlich Geschenkpapier und Schleifenband vorhanden. Geschenktüten sind jedoch immer etwas rar. Wer welche übrig hat, kann diese sehr gern für die Feier spenden.

Wer beim Einkaufen der Geschenke behilflich sein möchte, kann sich gern bei Sarah Fingarow melden (über die Geschäftsstelle 030 5412130, bezirk@dielinke-marzahn-hellersdorf.de).

Beiträge zur Bezirkspolitik

Aus den Siedlungsgebieten: Bauliche Gründe führen zu Verzögerung der Wiedereröffnungdes Schlosses Biesdorf.

DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf hat sich in ihrem kommunalpolitischen Wirken über viele Jahre für den Erhalt und den Wiederaufbau des Schlosses Biesdorf eingesetzt. Die 1868 gebaute spätklassizistische Turmvilla, die von Architekten wie Martin Gropius, Heino Schmieden und Theodor Astfalck geschaffen wurde, ist ein Denkmal, das im Land Berlin einen einmaligen Charakter besitzt. weiterlesen

BVV-Bericht

Mehr Diskussion wagen!

So könnte das Fazit der letzten BVV-Sitzung lauten, ginge es nach der Linksfraktion. Doch politische Auseinandersetzungen um die Sache zu führen scheint nicht das Anliegen der Koaltion aus SPD, CDU und Bündnisgrünen zu sein. weiterlesen

Presseecho

Oktoberausgabe "Die Hellersdorfer":

  • Gedenktafel für Schernikau enthüllt (S. 6)
  • Schloss Biesdorf spätestens 2017 fertig (S. 7)
  • Linke macht sich für Peace-Zeichen stark (S. 8)

27. 9. 2014 B. Z.: Bezirks-Prestigeprojekt: Sporthalle nur für Frauen in Marzahn

27. 9. 2014 LichtenbergMarzahnPlus.de: Sport im Verein

27. 9. 2014 qiez.de: Vertrag für Frauensporthalle unterzeichnet

27. 9. 2014 Neues Deutschland: Frauen trainieren unter sich

25. 9. 2014 LichtenbergMarzahnPlus.de: Peace-Zeichen bleibt

24. 9. 2014 www.berlinmarzahn.de (die Kiez-Eule): Wer macht die Politik im Bezirk?

24. 9. 2014 LichtenbergMarzahnPlus.de: Aufsammeln und verwerten bitte!

18. 9. 2014 Berliner Woche: Die Linke will Friedenssymbol im Jelena-Santic-Park sichern

18. 9. 2014 Berliner Woche: Mobile Ausstellung startet in Gewerberäumen

18. 9. 2014 LichtenbergMarzahnPlus.de: Hinweisschild "Vorsicht Schule"

Fraktion DIE LINKE
in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf von Berlin

Helene-Weigel-Platz 8 in 12681 Berlin
Tel: (030) 54 43 18 90 | Fax: (030) 54 43 18 91
kontakt@linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de

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