Newsletter Januar 2015 | 15. 1. 2015

Neues aus Bezirk und Fraktion

Linksfraktion lädt zur öffentlichen Diskussion zur Entwicklung des östlichen Helene-Weigel-Platzes

Der Helene-Weigel-Platz ist eines der Zentren Marzahns. Neben Einkaufsmöglichkeiten gibt es hier die Stadtteilbibliothek "Erich Weinert", Ärzte und das Alte Rathaus Marzahn mit den Büros der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung und des Stadtentwicklungsamtes. Am östlichen Helene-Weigel-Platz ist bisher noch wenig passiert. Wir fordern vom Bezirksamt einen Plan zur Erneuerung der Gehwegplatten, zur Verbesserung der Wegebeziehungen und zur Gestaltung des Geländes rund um das ehemalige Kino "Sojus". Die Immobilie des "Sojus" ist ein wichtiger Bestandteil des östlichen Helene-Weigel-Platzes. Bisher bekannte Vorhaben des Eigentümers für einen Einzelhandelsstandort werden von uns äußerst kritisch betrachtet. Wir setzen uns für eine Zukunft des Gebäudes ein. Der Bezirk muss kreative Wege suchen, um das Gebäude des "Sojus" wieder zu einem lebendigen Ort zu machen. Über die Gestaltung des östlichen Helene-Weigel-Platzes möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen. Podiumsgäste sind:

  • Regina Kittler - direkt gewählte Abgeordnete der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus für den Wahlkreis 4 (Biesdorf-Nord, Biesdorf-Süd, Marzahner Chaussee und Marchwitzastraße)
  • Prof. Dr. Wolf R. Eisentraut - Architekt des Sojus, des Marzahner Rathauses und vieler weiterer Bauten in Marzahn
  • Juliane Witt - LINKE-Stadträtin für Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur
  • Christian Schwinge - Sprecher für Stadtentwicklungspolitik der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf
  • Moderation: Bjoern Tielebein - Fraktionsvorsitzender

22. 1. 2015, 18:00 Uhr - Altes Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin

"Montagsdemos" - leider auch im neuen Jahr

Aus diesem Grund ruft die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf auch weiterhin dazu auf sich an den Gegenkundgebungen an der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm zu beteiligen. Die Infostände der demokratischen Parteien sind nach wie vor Anlaufpunkt für die Proteste gegen die Heimgegner.

Am vergangenen Montag, den 12. Januar 2015 versammelten sich etwa 300 Rechtsextreme zur Demo gegen die geplante Containerunterkunft für Geflüchtete an der Schönagelstraße. Die Zahl lässt also hoffen. Laut Medienberichten war René U. - den Behörden als Neonazi bekannt - Anmelder der Demonstration. Bei der "Bärgida"-Demo am 5. Januar in Mitte wirkte er noch als Ordner mit.

Für den kommenden Montag rufen wieder alle demokratischen Parteien, Initiativen und Einzelpersonen zum Protest gegen die "Montagsdemo" auf. Los geht es um 18 Uhr an der Ecke Landsberger Allee/Blumberger Damm. Zum Aufruf geht es hier.

Weitere Infos und Vorankündigungen gibt es hier und auf unserer Facebookseite.

Sternensingen für Solidarität

Beim Sternensingen der evangelischen und der römisch-katholischen Kirchengemeinde Marzahn an der Ecke Blumberger Damm/Landsberger Allee am 6. Januar war auch die direkt gewählte Abgeordnete und Vizepräsidentin des Bundestages Petra Pau mit dabei. Sie lobte das Engagement der Gemeinden und rief dazu auf, sich gemeinsam für für Solidarität mit allen Geflüchteten und eine Willkommenskultur in Marzahn-Hellersdorf einzusetzen. Wiederholt hatten Menschenfeinde den Weihnachtsbaum für Solidarität und Toleranz, der auf Initiative von Einzelpersonen und mit Unterstützung von Hellersdorf hilft e.V. an der Straßenkreuzung aufgestellt worden war, versucht zu zerstören. Wir berichteten. Zum Bericht auf LichtenbergMarzahnPlus.de geht es hier.

Beiträge zur Bezirkspolitik

Aus den Siedlungsgebieten: Schulsanierungen mit geringem Fortschritt

Die notwendigen Sanierungsarbeiten an den Turnhallen und Aulas der fünf Kaulsdorfer und Mahlsdorfer Grundschulen erfordert auch im Jahr 2015 von allen Beteiligten, sich noch intensiver mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln und für Baufortschritte auseinanderzusetzen. Noch schwieriger gestaltet sich die Sanierung des Otto-Nagel-Gymnasiums in Biesdorf. weiterlesen

IGA 2017 in Marzahn-Hellersdorf – wir bleiben dran!

Die BVV wird alle fünf Jahre gewählt und hat die Aufgabe, in allen den Bezirk betreffenden Fragen Verwaltungshandeln anzuregen und zu kontrollieren. Landläufig folgte daraus die Praxis, zu allen den Bezirk, seine Bewohnerinnen und Bewohner, seine Zukunft betreffenden politischen Problemen Stellung zu nehmen. Mithin versteht sich die BVV als legitime kommunale Interessenvertretung. weiterlesen

BVV-Bericht

Wenig Erfreuliches zum Jahresausklang

Zu Beginn der letzten BVV-Sitzung dieses Jahres wurden zunächst die Preisträger des Stiftungspreises für interkulturelle Jugendprojekte geehrt. Vergeben wurde er durch die Stiftung „Zukunft für Berlin“. weiterlesen

Presseecho

Bezirks-Journal Ausgabe 1, 8. Januar 2015

  • Schwätzchen zwischen Bücherregalen (S. 2)
  • Künstler wollen Scheunen übernehmen (S. 3)
  • Helfer mit Herz (S. 6)
  • Das Bolle ist jetzt ein Leseort (S. 12)

jot w. d. 1/2015

"Die Hellersdorfer" Ausgabe Weihnachten 2014

  • Beratung für Kreative (S. 3)
  • Gut Hellersdorf bald Ort der Kultur? (S. 5)
  • Ein Tag voller Märchen (S. 5)
  • Linke fordert Wegbeleuchtung (S. 8)

14. 01. 2015 Berliner Zeitung: 300 demonstrieren in Marzahn gegen Flüchtlinge

09. 01. 2015 Berliner Woche: Initiative will Kontakte zwischen Pflegefamilien fördern

07. 01. 2015 Kiez-Eule: Grüne verhindern Kräutergarten

06. 01. 2015 LichtenbergMarzahnPlus.de: Lieder am Ort der Solidarität

02. 01. 2015 Berliner Woche: Die Linke will das "Haus der Befreiung" sanieren lassen

20. 12. 2014 Neues Deutschland: Wohlfühl-Therme statt Schwimmbad für alle

15. 12. 2014 LichtenbergMarzahnPlus.de: Daran messen, wass sie sagen und was sie tun

04. 12. 2014 Berliner Woche: Tombolaerlös für Kita-Sport

Fraktion DIE LINKE
in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf von Berlin

Helene-Weigel-Platz 8 in 12681 Berlin
Tel: (030) 54 43 18 90 | Fax: (030) 54 43 18 91
kontakt@linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de

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